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Lindewitt : Letzte Runde für den Vorsitzenden

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Das DRK Großenwiehe-Lindewitt bestätigt Johannes Godbersen im Amt. In vier Jahren soll ein Nachfolger übernehmen.

Lindewitt | Johannes Godbersen bleibt auch für die nächsten vier Jahre Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Großenwiehe-Lindewitt. Die Jahresversammlung wählte ihn einmütig. Zwölf Jahre hat er den Vorsitz bereits inne. „In vier Jahren soll für mich eigentlich Schluss sein“, bekundete er. Friedrich Dethlefsen wurde zum Kassenprüfer für die nächsten zwei Jahre bestimmt.

Der Ortsverein wächst weiter. Mit 32 Neueintritten konnten die Abgänge weit mehr als ausgeglichen werden. Mit aktuell 336 Mitgliedern gehört er zu den stärksten Ortsvereinen im Kreisverband.

Dies sei nur durch die gute soziale Arbeit und eine entsprechende Außendarstellung möglich, hieß es im Jahresbericht von Godbersen. So präsentiere sich der Verein auch regelmäßig zur Messe des Handels- und Gewerbevereins. Angebote für die ältere Bevölkerung seien an der Tagesordnung und würden bestens angenommen. Gemeinsame Fahrten seien schnell ausgebucht und in der Regel müsse ein zweiter Termin angeboten werden. Mit einem Erste-Hilfe-Kurs beteiligte sich der Ortsverein wiederum am Ferienprogramm des Amtes Schafflund und habe mit 16 Teilnehmern regen Zuspruch bei den Sechs- bis Zwölfjährigen gefunden.

Bastel-, Spiel- und Gesprächsangebote gehören zum Angebot der sozialen Arbeit. Bedauerlicherweise finde sich für die schwierige und äußerst wertvolle Aufgabe der Nachsorge „Leben mit Krebs“ keine Nachfolge. Karin Lätsch und Ingeborg Thomsen haben diese Gesprächsgruppe über zehn Jahre geleitet und beenden nun ihre Tätigkeit. Acht Gruppen für die Seniorengymnastik sowie je eine für Nordic-Walking, Fahrradfahren und Tanzen böten zudem ein breit gefächertes Angebot für körperliche Fitness. Für alle Gruppen bestehe die Möglichkeit, kostenfrei „hinein zu schnuppern“.

Seine Aufgaben und Angebote bewältigt der Verein mit sehr überschaubaren Finanzen. Sehr willkommen ist in diesem Jahr eine Spende des Handels- und Gewerbevereins Großenwiehe-Lindewitt über 1800 Euro aus dem Erlös des Adventskalenders. Godbersen betonte, dass diese Spende zur Unterstützung sozialer Veranstaltungen für alle Bürger beider Gemeinden Verwendung finden werde.

Eine klassische Aufgabe des DRK bleibt der Blutspendedienst. An fünf Terminen 2016 konnten 640 Blutspender begrüßt werden. Ein noch zufriedenstellendes Ergebnis, aber mit rückläufiger Tendenz.

Zahlreiche Mitglieder wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Großenwiehes Bürgermeisterin Gudrun Carstensen betonte in ihren Grußworten die unverzichtbare Leistung des Vereins für das Gemeinschaftsleben in Großenwiehe und Lindewitt. Als bestes Lachmuskeltraining erwies sich das Duo „Ingrid und Anke“, das die Teilnehmer der Jahresversammlung anschließend mit einigen Sketchen unterhielt.

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