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Flensburger Tageblatt

06. Dezember 2016 | 23:00 Uhr

Kleine Sophienstraße : Kripo bekräftigt: 23-Jähriger ist verblutet

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Es bleibt dabei. Der Mann, der in der Nacht zum Sonntag unweit der Exe leblos aufgefunden wurde, starb an massiven Schnittverletzungen. Trotz nicht nachlassender Gerüchte beharrt die Polizei auf dieser Darstellung. Demnach hat es sich um einen Vorfall ohne Fremdeinwirkung gehandelt. Der 23-Jährige habe sich am Fenster einer Haustür an der Kleinen Sophienstaße an einer Hauptarterie im Arm schwer verletzt, sagte gestern Polizeisprecher Markus Langenkämper auf Nachfrage. „Es waren Eigenverletzungen, die zu dem hohen Blutverlust führten.“ Zwei in der Nacht zufällig anwesende Beamte der Mordkommission hätten eindeutig ausschließen können, dass es, wie Zeugen behaupten, Messerstiche oder gar Schussverletzungen gegeben habe. Der deutsche Staatsangehörige, der nicht in dem Haus wohnt, sei schließlich in einem Hinterhof zusammengebrochen. Wie es zu dem tragischen Geschehen kommen konnte, ließ die Kriminalpolizei offen. „Wir müssen in diesem Fall nach wie vor Rücksicht auf die Hinterbliebenen nehme“, betonte Langenkämper.

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erstellt am 31.Aug.2016 | 07:16 Uhr

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