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Flensburger Tageblatt

11. Dezember 2016 | 07:14 Uhr

Sturmflutwarnung für die Ostsee : Kräftiger Nordostwind: Straßen in Flensburg überflutet - Böen zwischen Kiel und Lübeck erwartet

vom

Die Polizei war im Einsatz: Einige Straßen mussten wegen Hochwassers gesperrt werden. Zwischen Kiel und Lübeck werden am Donnerstag Sturmböen erwartet.

Flensburg | Die Ausläufer des starken Nordostwindes zeigten am Mittwochabend in Flensburg erste Auswirkungen. In der Innenstadt waren seit 19 Uhr erste Straßenzüge im Bereich des ZOB überflutet. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat für die Ostseeküste eine Sturmflutwarnung mit Böen bis zu 10 Bft. herausgegeben.

Auch der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturmböen am Donnerstag an der Ostseeküste zwischen Kiel und Lübeck. Durch den starken Wind mit bis zu 60 km/h Geschwindigkeit könnte etwa Äste herabstürzen.

In Flensburg wurde das Fördewasser am Mittwoch über die Kanalisation am Parkplatz Wilhelmstraße, am Hafendamm und in der Kurzen Straße auf die Fahrbahnen hochgedrückt. Die Polizei musste eine Spur des Hafendamms für den stadteinwärts fahrenden Verkehr absperren, das Wasser stand bereits zu hoch auf den Fahrbahnen.

„Für den Abend rechnet die Wasserschutzpolizei nicht mehr mit einem Anstieg der Wasserstände in der Flensburger Förde, erst am Donnerstag soll im Laufe des Tages wieder mit Windstärken um sieben gerechnet werden“, so ein Polizeisprecher am Abend.

Grund für den kräftigen Wind aus Nordost ,ist das Hoch „Peter“ über Skandinavien und ein Tiefdruckgebiet mit Namen "Zofia“ das vom Schwarzen Meer in Richtung Norden zieht. Schleswig-Holstein und die Ostküste in Mecklenburg-Vorpommern liegen derzeit zwischen den Einzugsgebieten beider Wetterfronten.

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erstellt am 06.Okt.2016 | 07:46 Uhr

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