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Flensburger Tageblatt

09. Dezember 2016 | 16:28 Uhr

Mittelangeln : Investitionen in Bildung und das Schwimmbad

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Gemeinde schafft feste Stelle für das Bildungsforum und hofft auf Fördergelder aus Kiel für die Freibad-Sanierung.

In das gemeindeeigene, aber privat betriebene Freibad in Satrup will die Gemeinde Mittelangeln investieren. Diesen Beschluss fasste die Gemeindevertretung auf ihrer jüngsten Sitzung. Bereits 2014 hatte man auf Förderung durch das Land gehofft, doch damals war nur eine Förderung für Hallenbäder vorgesehen. Nun können die Planungen aber wieder hervorgeholt werden, da das Land ein Förderprogramm für Freibäder aufgelegt hat. Bei einer Investitionssumme von 169  000 Euro hofft man auf eine 55-prozentige Förderung. Dass die Zahl der Freibadbesucher in diesem Jahr um 8000 Gäste angestiegen ist, dürfte die Zustimmung begünstigt haben.

Mit der personellen Ausstattung des Bildungsforums macht die Gemeinde deutlich, dass sie der Bildung im Ort einen hohen Stellenwert einräumt. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Schulzentrum, wird das Bildungsforum errichtet. Da Annika Peters, bisherige Leiterin des Familienzentrums, Satrup verlässt, soll nun dauerhaft eine Stelle eingerichtet und entsprechend dotiert werden. Zur Aufgabe der Leitung des Bildungsforums zählen die Koordination der Bildungslandschaft und des Familienzentrums sowie die Leitung der Volkshochschule. Für das Jugendzentrum wird eine Stelle in Teilzeit geschaffen.

Ein mit einem Einfamilienhaus bebautes Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bildungsforum ist der Gemeinde angeboten worden. Um die Fläche für die Gemeinde zu sichern, wurde der Ankauf beschlossen. Gemeindevertreter Manfred Madsen bemängelte öffentliche die Beratung dieses Punktes, da der Kaufpreis von 165  000 Euro genannt wurde. Da alle Beteiligten keinen Grund sahen, diesen Punkt nicht-öffentlich zu behandeln, sei eine öffentliche Beratung möglich, konterte Bürgermeisterin Lang.

Ein ortsansässiger Unternehmer plant die Erweiterung seiner Produktionsfläche im Gewerbegebiet Rehberg. Den Beschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes für diesen Bereich sowie den Christa-und-Günter-Andersen-Weg begründete Bürgervorsteher Bernd Karde mit den Worten: „Wir brauchen Planungssicherheit.“

Die Bürgermeisterin Lang berichtet über das Ergebnis einer Verkehrsschau. Demnach werden Gemeindestraßen zu Tempo-30-Zonen. Zur Meiereistraße habe es jedoch noch keine Entscheidung gegeben, da mögliche Alternativen einbezogen werden sollen. Eine Verkehrszählung soll Klarheit darüber bringen, ob an der Einfahrt zum Schulzentrum in der Flensburger Straße eine Ampel aufgestellt werden kann. Auch das Einrichten eines Radschutzstreifens an der Flensburger Straße von der Kreuzung bis zur Einmündung Schulzentrum werde geprüft, so Lang.

Weit oben auf der Agenda der Gemeinde stehe auch das Thema Mobilität, sagte Lang. Dies hätten Gespräche mit Bürgern deutlich gemacht, die in diesem Punkt mehr Engagement gefordert hätten. Der Bürgerbus werde von der Politik als vielversprechende Möglichkeit gesehen, um die Mobilität im ländlichen Bereich zu erhöhen.

Die Gemeinde hat ein eigenes Wappen erstellen lassen. Einstimmig beschloss die Vertretung eine Vorlage, die im oberen Bereich den Satruper Reiter auf rotem Untergrund und unten zwei gekreuzte rote Torfspaten über einem grünen Buchenblatt auf gelbem Untergrund zeigt. Reiter und Torfspaten sind den Wappen der Gemeinden Satrup und Havetoftloit entnommen, das Buchenblatt steht für Buchenwälder in der Umgebung der Gemeinde.

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