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Flensburger Tageblatt

02. Dezember 2016 | 23:28 Uhr

Häuser in Flensburg : In der Neustadt klettern die Preise am stärksten

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Immobilienreport der Landesbausparkasse: Einfamilienhäuser auf der Westliche Höhe am teuersten

Flensburg bleibt eine der am stärksten wachsenden Städte Schleswig-Holsteins – mit deutlichen Auswirkungen auf die Immobilienpreise in der Stadt. Aus dem Immobilienmarktatlas der Landesbausparkasse (LBS) geht hervor, dass Flensburgs Bevölkerung in den Jahren 2014 und 2015 um 1,7 Prozent gewachsen ist (nach Zensuszahlen auf rund 85  400 Personen, nach den eigenen Zahlen der Stadt auf rund 93  000 – weshalb Flensburg bekanntlich gegen die Zensuszahlen klagt). Insgesamt wächst die kleine Metropole an der Förde deutlich stärker als die beiden Großstädte Kiel und Lübeck (je 1,3) und auch Norderstedt (1,6). Allein Neumünster wuchs zuletzt mit 1,8 Prozent noch etwas schneller.

Die höchsten Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser macht die LBS weiter auf der Westlichen Höhe aus, wo der Quadratmeter Wohnfläche 2168 Euro kostet – gut 22 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. Auch Mürwiks Preise kratzen mit 1976 Euro (plus 13,3 Prozent) knapp an der 2000-er-Grenze.

Deutlich dynamischer in der Stadt entwickeln sich dagegen zwei andere Stadtteile – die Neustadt, der Geheimtipp der nächsten Dekade, wo die Preise binnen knapp zwei Jahren um 33,7 Prozent auf 1469 Euro wuchsen – und im Studentenstadtteil Sandberg, der ein Wachstum um 32,2 Prozent auf 1680 Euro verzeichnet. Geringe Steigerungsraten verzeichneten die Kieler Immobilienexperten lediglich in der Nordstadt.

Knapp 300 Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser waren vergangenes Jahr stadtweit im Angebot. Rund ein Viertel aller Offerten lagen im Stadtteil Mürwik, weitere 13 Prozent verzeichnete Weiche, jeweils rund acht Prozent Tarup, der Sandberg und Jürgensby.

In Flensburgs Nachbargemeinden Harrislee (1643 Euro) und Handewitt (1579) liegen die Eigenheimpreise fast auf Flensburger Niveau. Dabei lag die durchschnittliche Verteuerung in Handewitt mit 18,2 Prozent auf 1579 noch höher als im Flensburger Durchschnitt.

Eigentumswohnungen, soweit von der Kieler LBS in den Stadtteilen ermittelbar, weisen zum Teil noch höhere Steigerungsraten auf – auf der Westlichen Höhe um 45,2 Prozent auf 1909 Euro und in der Altstadt um 39,8 Prozent auf 1625 Euro pro Quadratmeter.

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erstellt am 12.Okt.2016 | 07:30 Uhr

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