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Flensburger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 17:46 Uhr

High-Speed in der City: Surfen bis zum Abwinken

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Aktiv-Bus stellt kostenfreies WLan am Südermarkt, Bahnhof und Zob zur Verfügung

„Ich bin drin!“ Max Julius Mroß strahlt. Der 18-Jährige surft leidenschaftlich gern im Internet – auch wenn er unterwegs ist. Mobile Daten allerdings verbraucht er weniger gern. Umso glücklicher ist der KTS-Schüler, dass er jetzt an drei ausgewählten Bereichen der Stadt in Hochgeschwindigkeit online sein kann. Am Südermarkt etwa stöbert er jetzt nach Herzenslust im World-Wide-Web, streamt Videos und verschickt sie. Die Verbindung reicht locker bis zur Flensburg-Galerie, wie ein Test gestern bewies.

Aktiv-Bus macht es möglich. Die Stadtwerke-Tochter hat jetzt an den Haltestellen rund um den ZOB, an der Dr.-Todsen-Straße und am Bahnhof (bis hinein in den Carlisle-Park) kostenfreies Internet installiert, erkennbar nur an unauffälligen WLan-Antennen. Thomas Räther von den Stadtwerken erläutert, dass die rasante Geschwindigkeit und hohe digitale Ausleuchtung durch das Hochleistungs-Glasfasernetz des Versorgers ermöglicht werde. „Jeder kann mit 100 Mbit pro Sekunde surfen.“ Die Zahl der User werde kontinuierlich überprüft, damit man notfalls aufrüsten könne. „Wir werden dafür sorgen, dass die Performance jederzeit gut ist“, verspricht Räther.

Mit dem Busradar und der elektronischen Haltestellenauskunft hält das kommunale Unternehmen bereits zwei digitale Angebote für seine Kunden bereit. „Damit runden wir unser Angebot ab“, verkündet Aktiv-Bus-Geschäftsführer Paul Hemkentokrax. Das sei auch höchste Zeit, meint er. Selbst bei seinem Urlaub in Südvietnam sei ihm so etwas geboten worden. Flensburgs Tourismus-Chef Gorm Casper ergänzt: „Die Menschen brauchen Bandbreite.“ In Skandinavien sei dies selbstverständlich, jetzt könnten Touristen auch hier ohne Roaming-Gebühren aktiv werden.

Eine Registrierung ist nicht erforderlich, lediglich beim ersten Zugang (Netzwerk: Aktiv Bus Flensburg) muss der Nutzer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigen, dann den Button „Verbinden“ drücken – schon ist man drin.

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erstellt am 16.Jul.2016 | 07:25 Uhr

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