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Flensburger Tageblatt

31. August 2016 | 00:34 Uhr

Flensburger Unternehmen : Hans Sack: Durch Teamwork aufs Siegertreppchen?

vom

Handwerksbetrieb aus der Flensburger Neustadt hat Chancen auf den "Großen Preis des Mittelstandes"

flensburg | Strukturiert in die Zukunft blicken und dabei das Firmenmotto nicht vergessen: "Dem Betrieb geht es nur gut, wenn es den Kunden gut geht." Damit kann sich das familiengeführte Flensburger Unternehmen Hans Sack GmbH & Co. KG zur Firmen-Elite in der Wettbewerbsregion Schleswig-Holstein und Hamburg zählen. Denn der traditionsgeprägte Handwerksbetrieb mit 50 Mitarbeitern, hat es beim Rennen um den "Großen Preis des Mittelstandes" als eines von 19 Unternehmen in Schleswig-Holstein und Hamburg in die Jurystufe geschafft und dafür nun eine Urkunde erhalten. "Wir sind wahrlich stolz", freut sich Geschäftsführerin Sonja Wendt über die Auszeichnung auf dem Weg zur Auszeichnung.

Der Initiator des Wettbewerbs, die Oskar-Patzelt-Stiftung mit Sitz in Leipzig, hat sich mit diesem Preis zum Ziel gesetzt, mittelständische Unternehmen zu ehren, die sich in ihrer Region mit ihrem Umfeld überdurchschnittlich entwickeln. Kein Unternehmen kann sich selbst nominieren - es muss von Dritten vorgeschlagen werden. Im Fall Hans Sack geschah dies durch den Inhaber der Wissensbilanz-Nord, Detlef Kahrs, der gemeinsam mit einem Team aus Mitarbeitern und Vertretern der Firma an der Strukturoptimierung arbeitete. Genau dieses Engagement und die dort erarbeiteten Ziele - wie die Entwicklung vernetzten Denkens zwischen Handwerks- und Dienstleistungsprozessen - seien wichtige Auswahlkriterien gewesen, die das seit 65 Jahren in der Flensburger Neustadt ansässige Unternehmen für eine Nominierung qualifizierten. Bei der Erstellung eines solchen Optimierungsplans der Geschäftsstrukturen habe man insgesamt elf Maßnahmen herausgearbeitet, erklärt Kahrs. Der Sprung in die Jurystufe gelang schließlich, weil sich das Traditionsunternehmen gezielt und innovativ an die schnell verändernden Märkte in der Region anpasse, erklärt Jurymitglied Gisela Heumann. Nun ist der Weg zur Umsetzung einer von Sonja Wendt klar formulierten Maßnahme vielleicht nicht weit: einen Preis gewinnen.

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erstellt am 08.Jun.2011 | 07:45 Uhr

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