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Flensburger Tageblatt

28. September 2016 | 10:31 Uhr

Flensburg : Großeinsatz: Reizgas-Attacke bei „McDonalds“ - acht Verletzte

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Feuerwehr vermutet, dass jemand Pfefferspray oder Tränengas gesprüht hat. Doch der Verursacher wird nicht gefunden.

Flensburg | Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst am Sonntagnachmittag in der Flensburger Innenstadt: In einem Schnellrestaurant klagten plötzlich mehrere Kunden und Mitarbeiter über Hustenreiz und Atembeschwerden. Die Feuerwehr vermutet Tränengas oder Pfefferspray als Ursache.

Alarmiert wurden die Rettungskräfte gegen 15.40 Uhr, als die Beschwerden von Gästen und Angestellten in dem Restaurant zunahmen. Die Rettungsleitstelle entsandte mehrere Rettungswagen und Notärzte sowie die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Klues an die Einsatzstelle. „Wir sind dann hier auf insgesamt acht Personen aus dem Restaurant getroffen, die stark husteten und über Atembeschwerden sowie tränende Augen klagten“, erklärt Feuerwehr-Einsatzleiter Carsten Herzog.

Neben der medizinischen Versorgung der Verletzten gingen Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz mit Prüfgeräten für gefährliche Stoffe in das Innere der Filiale der Restaurantkette „McDonalds“. „Wir konnten dort jedoch keine gefährlichen Stoffe messen“, so Herzog weiter. Daher geht er davon aus, dass jemand Reizgas ausgebracht hat – vermutlich aber in geringer Menge, da die Beschwerden nicht plötzlich, sondern schleichend aufgetreten sind.

Alle acht Verletzten wurden mit den bereitstehenden Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in die Notaufnahme eingeliefert. Die Feuerwehr belüftete anschließend das Gebäude. Wann die Filiale wieder öffnet, ist indes noch unklar. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung und bittet Zeugen, sich unter 0461-4840 zu melden.

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erstellt am 18.Sep.2016 | 17:20 Uhr

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