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Flensburger Tageblatt

26. September 2016 | 21:02 Uhr

Goldsucher und Museumsschnüffler

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Großer Familientag in allen vier Flensburger Museen / Gratis Bus-Shuttle

„Drama auf hoher See – Flensburger Schiffsjunge überlebt tragisches Unglück.“ So steht es auf der Titel-Seite der Zeitung „Museumsschnüffler“, die am Sonntag in großer Auflage in den Museen verteilt wird. Doch in jedem Text auf den Seiten fehlen ein paar Wörter, und die sollen Kinder am Familientag der Museen ergänzen. Dazu müssen sie sich auf dem Museumsberg, im Naturkundemuseum, im Eiszeithaus und im Schifffahrtsmuseum tüchtig umschauen.

Es ist ein Premiere: Von 11 bis 17 Uhr gibt es an den vier Standorten eine Fülle von Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Das Wetter meint es offenbar gut mit den Museumsteams, die sich intensiv und liebevoll auf den Tag vorbereitet haben. So stehen Museumsdirektor Fuhr und seine Mitarbeiterinnen in historischen Kostümen aus dem Fundus des Landestheaters im Park vor dem Museum als Modelle im Plein-air-Workshop. Plein air? Freiluft, also draußen malen – wie damals die Impressionisten, zum Beispiel Max Slevogt, dessen große Ausstellung noch bis Oktober zu sehen ist.

Damit die Besucher in den sechs Stunden möglichst alles sehen können, gibt es einen kostenlosen Bus-Shuttle – ein Sponsoring der Mürwiker Werkstätten – zwischen Museumsberg und Schifffahrtsmuseum, wo in der neuen Technik-Halle die Motoren rattern und brummen. Sonntag wird dort auch der neue Audio-Guide für Kinder präsentiert – mit der Stimme von Axel „Santiano“ Stosberg als Sprecher. Es gibt einen Sinnes-Parcours, Führungen auf den Spuren einer Kaufmannsfamilie, eine Äquatortaufe mit den Shantysängern der „Hornblower“.

Musik gibt es auch auf dem Museumsberg, es spielt das Jugendorchester der Auguste-Viktoria-Schule. Werner Hoffmann-Limburg liest Märchen in der Rokoko-Abteilung, während „Grünschnabel“ frech-fröhliche Lieder schmettert. Viertklässler der Hohlweg-Schule, ausgestattet mit eigens erstellten T-Shirts, werden als frisch gebackene Museumsexperten Gemälde erklären – für Kinder und Erwachsene. Wer schon immer mal das Möbelmagazin kennen lernen wollte, hat dazu Sonntag die seltene Gelegenheit.

Im Eiszeithaus können junge Goldsucher echtes Gold waschen und die gefundenen „Klumpen“ mit nach Hause nehmen. „Und das alles bei freiem Eintritt für alle“, betont Museumsdirektor Michael Fuhr und erinnert daran, dass Kinder immer freien Eintritt haben.

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erstellt am 16.Sep.2016 | 06:02 Uhr

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