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Flensburger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 00:54 Uhr

„Pokémon Go“ : Flensburger in Scharen auf Monsterjagd

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Fieber grassiert. Wenn Menschen überwiegend jüngerer Jahrgänge den Blick nach unten gerichtet halten statt geradeaus zu schauen, gehört das zum gewohnten Bild auf Straßen, Parks und Fußgängerzonen. Das Smartphone erfordert ungeteilte Aufmerksamkeit. Wenn aber Jugendliche, scharenweise auf ihr Handy starrend, durch die Stadt marschieren, muss etwas Besonderes passiert sein. In der Tat: Die Pokémon sind los – und müssen eingefangen werden! „Pokémon Go“ hat sich über Nacht zum Kultspiel entwickelt. Egal ob im New Yorker Central Park oder am Flensburger Hafen: Wie besessen werden die kleinen Monster gejagt – ein Vergnügen mit hohem Abhängigkeitsfaktor. Man brütet fleißig Eier aus, erntet Sternenstaub oder rüstet sich für den Kampf in der Arena. „Total sozial“ findet es einer der Mitläufer, „weil man viele neue Leute kennenlernt.“ Blöd nur, wenn der Server ob des großen Andrangs abstürzt. Das kommt häufiger vor, als den Spielern lieb ist.

Ob beim „Pokémon Walk“ am Wochenende bei der Suche jemand ins Hafenbecken plumpste, ist nicht überliefert. „Kann eigentlich nicht passieren“, sagt ein eingeschworener Fan, „wir sehen das Wasser ja auf dem Bildschirm.“

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erstellt am 18.Jul.2016 | 13:41 Uhr

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