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Flensburger Tageblatt

19. Januar 2017 | 01:16 Uhr

Einzelhandel : Flensburg-Galerie verjüngt ihr Management

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Andreas Klein (27) seit Anfang Mai neuer Center-Chef in der Passage am Südermarkt

Wachwechsel in der Flensburg-Galerie in einer spannenden Zeit: Auf Matthias Borelli (49), den es nach zwei Jahren an der Förde wieder in seine Hamburger Heimat zieht, folgt mit Andreas Klein (27) nicht nur ein Nachfolger als Centermanager, der eine ganze Generation jünger ist als der Vorgänger. Klein, der in Selk aufwuchs und in Schleswig zur Schule ging, ist ein Kind der Region. „Ich komme mit großer Freude zurück in die Heimat“, sagt er.

Und die Flensburg-Galerie ist für den Mann, der für das Hamburger Mutterhaus Koprian IQ zuletzt ein Center in Bayern verantwortete, kein kompletter Neustart: Vor fünf Jahren hatte Klein erstmals im Centermanagement mitgearbeitet, vor allem im Sektretariat und in der Haustechnik. Danach wechselte der Mann aus Schleswig in die Hamburger Zentrale, arbeitete im Krohnstieg-Center in der Nähe des Flughafens und unterstützte die Eröffnung des Koprian-Centers in Hagen. Das war vor anderthalb Jahren. Danach leitete der Mann, der in Süderbrarup Industriekaufmann gelernt hat, das sehr familiäre Center in der bayrischen Kleinstadt Deggendorf.

Bis ihm im April die Leitung der Flensburg-Galerie angeboten wurde: Da musste Klein nicht lange überlegen. „Ich bin lange genug gereist“, sagt er: „Jetzt möchte ich in der Stadt bleiben.“ Seit zwei Wochen leitet Klein nun mit seinem siebenköpfigen Team das Haus mit den drei Mall-Ebenen und 70 Mieterfirmen. Gutes Timing: Die aktuelle Phase ist nicht nur deshalb spannend, weil Unternehmenschef Helmut Koprian für 2016/2017 gerade Gesamtinvestitionen „in einem zweistelligen Millionenbereich“ in Flensburg angekündigt hat – und weil die Galerie im Herbst zehnjähriges Bestehen feiert. Da laufen auch etliche Mietverträge aus – auch eine Chance, den Branchenmix des Shoppingcenters, in dem rund 500 Menschen arbeiten, zu verändern.

Klein wünscht sich zum Beispiel einen Optiker in der Galerie – und im Modebereich einen Anbieter mit sportlicher Bekleidung. Schließlich greift der Hobbyläufer selbst gerne mal zu Jogginghose und Laufschuhen.

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erstellt am 18.Mai.2016 | 07:00 Uhr

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