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Flensburger Tageblatt

11. Dezember 2016 | 07:16 Uhr

Feuer-Alarm auf dem Schulhof

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Brandsimulation bei den Feuerwehrtagen an der Grundschule Fruerlund / Schüler von der Demonstration beeindruckt

Die Kinder der Schule Fruerlund stehen aufgeregt um ein Absperrband herum. Alles redet aufeinander ein und erwartet gespannt auf das, was kommen soll. Es regnet, doch auch das kann die Stimmung der Schüler nicht trüben. Plötzlich rauschen Fahrzeuge mit Blaulicht heran.

In der Grundschule sind derzeit Feuerwehrtage, in denen den Kindern nähergebracht wird, wie die Feuerwehr im Ernstfall arbeitet. Gestern der Höhepunkt – die Simulation verschiedener Gefahrensituationen. Zu Beginn werden unter Beifall einfache Brände gelöscht, doch es gibt natürlich noch Steigerungen: Spraydosen werden erhitzt, bis sie explodieren. Ein lauter Knall, einige der Kinder zucken zusammen. „Das war ja der Knaller!“, rufen einige Schülerinnen.

Ein Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Flensburg-Jürgensby erklärt, was passieren kann, wenn man etwa Spraydosen auf einem erhitzten Herd vergisst. Buchstäblich ein Gefahrenherd. Anschließend wird gleich zweimal die Auswirkungen einer Fett-Explosion demonstriert. Ein Feuerwehrmann mit Schutzanzug gießt Wasser in brennendes Fett und erzeugt eine Wolke aus Feuer, bevor er von einem Kollegen mit einem Löschschlauch abgespritzt wird. „Damit keine Flamme überleben kann“, erläutert ein Feuerwehrmann. Diese Aktion wurde durch ein Elternteil organisiert. „Wir versuchen Kindern zu zeigen, was die Feuerwehr macht.“, sagt Schulleiter Jürgen Schlüter. Das Ziel sei auch, bei den Kindern Interesse für die Freiwilligen Feuerwehren zu wecken. Das ist gelungen. Auch einige Lehrer und Eltern sind schwer beeindruckt. Der siebenjährige Nick Brandt erzählt begeistert: „Mein Vater war auch mal Feuerwehrmann.“ Nachdem verkündet wird, die Fett-Explosion sei die letzte Simulation gewesen, fordern die Kinder lautstark eine Zugabe.

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erstellt am 04.Mai.2016 | 19:01 Uhr

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