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Flensburger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 19:33 Uhr

Flensburger Direktmandat : Ex-Uni-Rektor will für die SPD in den Landtag

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit Management-Professor Heiner Dunckel bewirbt sich auch Thede Boysen, OB-Kandidat von 2010

Überraschung bei der Flensburger SPD: Gleich zwei Kandidaten haben gestern ihren Hut in den Ring um das Landtagsmandat für die Stadt Flensburg geworfen – Thede Boysen und Heiner Dunckel.

Dunckel, der noch ganz frisch im Flensburger SPD-Vorstand, aber in der Stadt und der deutsch-dänischen Region als erfahrener Hochschulmanager bekannt ist, gab seine Kandidatur gestern bei der SPD-Vorstandssitzung bekannt: Der Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie am Management-Institut ist einer der Väter der deutsch-dänischen Studiengänge. „Er hat nichts zu verlieren, viel Erfahrung, ist klug und kann politisch mutig sein“, so die Einschätzung eines Beobachters vom Campus, der lieber nicht namentlich genannt werden möchte. Dunckel (61), der die Uni acht Jahre als Rektor (heute Präsident) geführt hatte, ist verheiratet und hat vier Kinder.

Er bekommt mindestens von einem namhaften Mitbewerber Konkurrenz: Verwaltungswissenschaftler Thede Boysen (53), früherer Leiter des Minderheitensekretariats in Berlin, der aktuell im Kieler Wirtschaftsministerium tätig ist und dort zurzeit die Funktion des Westküstenbeauftragten wahrnimmt. Thede Boysen ist verheiratet und hat zwei Kinder.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Thede Boysen und Heiner Dunckel gleich zwei hochqualifizierte Bewerber um die Landtagskandidatur haben. Beide haben mir mitgeteilt, dass sie sich auf diesen innerparteilichen Wettbewerb freuen und sich fair und offen um die Stimmen der SPD-Mitglieder in der Nominierungsversammlung bemühen werden“, sagte SPD-Chef Florian Matz gestern Abend nach einer Vorstandssitzung. Es sei nicht ausgeschlossen, dass weitere Bewerbungen dazu kommen.

Die Flensburger SPD wird ihre Kandidatin oder ihren Kandidaten für den Landtagswahlkreis 3 – Flensburg-Stadt in einer Wahlkreiskonferenz am 28. September nominieren. Alle Mitglieder der SPD können dann über ihren Kandidaten zur Landtagswahl abstimmen. Bis dahin soll es noch mindestens ein zentrale Veranstaltung geben, auf der sich die Kandidaten der Öffentlichkeit vorstellen.

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erstellt am 17.Jun.2016 | 10:42 Uhr

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