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Flensburger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 15:44 Uhr

„Es war kein Werkstattbrand“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Glück im Unglück für Kfz-Meister am Harnis / Betrieb läuft weiter

Es war 14.15 Uhr vorgestern, als Ralf Pötzsch in seiner Werkstatt am Harnis einen Wagen von der Hebebühne lassen wollte. Plötzlich ein lauter Knall. Der selbstständige Kfz-Meister hastete sofort in den nebenan liegenden Aufenthaltsraum – dort hatte er das beängstigende Geräusch lokalisiert. Es qualmte bereits heftig aus dem Sicherungskasten. Geistesgegenwärtig warf Pötzsch eine Lederjacke über den Brandherd – Wasser, das wusste er wohl, wäre kontraproduktiv gewesen. Dann unterbrach er die Stromversorgung über den Hauptschalter, schloss die feuerfeste Stahltür zum Werkstattgebäude und wählte die 112.

Die Feuerwehr war binnen weniger Minuten zur Stelle, auch eine Elektrofirma wurde hinzugezogen, nach einer halben Stunde war der Kabelbrand gelöscht. Doch die Folgen waren spürbar: Die Räume und die Werkstatt konnten zunächst nicht genutzt werden – zudem sind an der Elektrik des Gebäudes erhebliche Schäden entstanden. Jetzt gibt der Kfz-Meister, der den Betrieb seit 15 Jahren führt, Entwarnung: „Ab nächster Woche ist die Stromversorgung wieder sichergestellt“, sagt er. Kein Auto sei in Mitleidenschaft gezogen worden, da der Brand entgegen anderslautender Meldungen nicht in der Werkstatt ausgebrochen sei. „Die Kunden müssen sich keine Sorgen machen“, beruhigt Pötzsch, „der Betrieb läuft weiter.“

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erstellt am 01.Jul.2016 | 12:07 Uhr

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