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Flensburger Tageblatt

03. Dezember 2016 | 07:53 Uhr

Brandanschlag in der Flensburger Travestraße: : Ermittlungen kurz vor dem Abschluss

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Täter, die in der Nacht auf den 16. Oktober letzten Jahres gegen 1.15 Uhr den Brandanschlag auf eine geplante Asylunterkunft an der Travestraße 28 verübt hatten, sind offenbar überführt. Im Rahmen einer Veranstaltung für die Anwohner von Flüchtlingsunterkünften in der Bürgerhalle (siehe Artikel oben) erklärte ein Polizeibeamter des 2. Reviers, die Vorgänge seien polizeilich aufgeklärt und die Täter ermittelt. Sie waren bereits im Juni ins Visier der Fahnder geraten.

Die Staatsanwaltschaft hält sich aufgrund der noch laufenden Ermittlungen mit Informationen zurück. Auf Nachfrage sagte Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt lediglich, gegen zwei Tatverdächtige werde bereits seit einiger Zeit ermittelt. „Es handelt sich um erwachsene Beschuldigte“, sagte sie gestern. Sie befänden sich auf freiem Fuß. Fragen, woher die mutmaßlichen Täter stammten und ob sie geständig seien, ließ sie unbeantwortet. Nach Tageblatt-Informationen sind sie 22 und 25 Jahre alt und sollen nicht der rechten Szene angehören. „Der Fall steht kurz vor dem Abschluss“, betonte die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft. Man müsse noch einige Gespräche und Gutachten abwarten. „In etwa zwei Wochen können wir konkrete Ergebnisse mitteilen.“

Der Brand in dem Gebäude in Fruerlund – vom Selbsthilfe-Bauverein (SBV) als Unterkunft für Asylbewerber bereitgestellt und seinerzeit noch nicht bewohnt – war mit einem Molotow-Cocktail im Erdgeschoss gelegt worden. Menschen waren nicht zu Schaden gekommen.

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erstellt am 08.Okt.2016 | 07:46 Uhr

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