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Flensburger Tageblatt

30. Mai 2016 | 10:42 Uhr

Am Schützenhof : Eine neue Sporthalle für Turner und Judoka

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Rund 1,75 Millionen Euro kostet das Bauprojekt vom TSB und der Stadt. Im September ist die Einweihung.

Der Grundstein für die neue Sporthalle des TSB Flensburg am Schützenhof ist gelegt. In den nächsten sechs Monaten entsteht auf dem Gelände an der Ecke Schützenhof  /  H.C.-Andersen-Weg die Alternative für die gesperrte Turnhalle An der Reitbahn. Diese wurde – wie berichtet – von heute auf morgen wegen statischer Probleme gesperrt. Der TSB musste folglich für seine über 4800 Mitglieder eine Ausweichmöglichkeit finden. Doch nur eine neue Halle schien als Lösung des Problems in Frage zu kommen. Der TSB und die Stadt nehmen dafür rund 1,75 Millionen Euro in die Hand.

Frerich Eilts, Vorsitzender des TSB, freut sich nach dem „Verlust der Reitbahnhalle“ über den Neubau, der in kurzer Zeit auf 3597 Quadratmetern entsteht. 1925 habe die Flensburger Turnerschaft das Gelände und das Gebäude an der Reitbahn für 136  000 Reichsmark gekauft und zehn Jahre später aus finanziellen Gründen an die Stadt verkauft, blickt Eilts auf die Entwicklung zurück. Der Reichssportführer-Erlass, durch den Turnen aus den Sportvereinen ausgegliedert wurde, hatte den Zusammenbruch des Finanzierungskonzeptes der damals vereinseigenen Reitbahnhalle zur Folge.

„Es war eine schwere Zeit für die Sportvereine ohne die Halle an der Reitbahn“, fasst der Vorsitzende des Sportausschusses Jochen Haut die vergangenen zwei Jahre zusammen und bedauert, dass der Sport immer sehr stiefmütterlich im Ausschuss behandelt wurde. Es habe jedoch ein Umbruch eingesetzt. „Die Ergebnisse der Sportentwicklungsplanung vom April des vorigen Jahres zeigen, dass es einen Nachholbedarf in Flensburg gibt“, resümiert er. Im Rahmen der Planung wurde eine Bestands- und Bedarfsanalyse für den Sport in der Fördestadt erstellt, um künftig effektiver und gerechter im Hinblick auf die Bedürfnisse der Vereine handeln zu können.

2015 hat der TSB mit der Stadt eine Vereinbarung für die neue Sporthalle am Schützenhof gemacht. „Wir mussten die Kosten und die Planung der Halle in den Griff bekommen“, beschreibt er die Schritte vor der Grundsteinlegung. So habe der Verein ein Finanzierungskonzept vorgelegt, dass im Finanzausschuss durchgewunken wurde.

Auf die Einweihung der Sporthalle freut sich nicht nur der Vorstand mit Eilts und dem stellvertretenden Vorsitzenden Sönke Voss. Auch die Aktiven des TSB blicken jenem Tag im September mit Vorfreude entgegen. 5,50 Meter hoch ist der Flachdachbau mit einem roten Verblendstein. In der Turnhalle gibt es, so Eilts, sechs Umkleideräume, einen Besprechungsraum, vier Duschräume – zwei davon für Schiedsrichter und Übungsleiter – sowie zwei Geräteräume. Auch ein großzügiges Foyer ist Eilts zufolge Teil des Neubaus.

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erstellt am 13.Mär.2016 | 09:30 Uhr

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