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Flensburger Tageblatt

28. April 2017 | 00:49 Uhr

Wanderup : Dorfzentrum wird modernisiert

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gemeindevertretung Wanderup bringt die Genehmigung für drei Gebäude auf den Weg. Insgesamt sind zehn Häuser auf dem ehemaligen HaGe-Gelände geplant.

Wanderup | Das Turnzentrum Nord im Gewerbegebiet Wanderup stellt der Kindertagesstätte Räume zur Verfügung, damit die derzeitige Platznot gelindert wird. Diese Lösung hat bis zur Fertigstellung des Bildungscampus Bestand. Bürgermeisterin Ulrike Carstens lud deshalb zur Gemeindevertretersitzung in die Räumlichkeiten ein, damit die Entscheidungsträger sich ein Bild machen konnten. Das Kreisjugendamt hatte das Turnzentrum bereits besichtigt und für gut befunden.

Die Ortsmitte Wanderups wird sich in absehbarer Zeit sehr verändern. Die Investorengemeinschaft Wohnpark Wanderup plant auf dem ehemaligen HaGe-Gelände hinter der VR-Bank zehn neue Häuser mit 50 Wohneinheiten und Büros für Rechtsanwälte, Steuerberater oder Notare. Die Gebäude sollen sich harmonisch in das Dorfbild einfügen. „Wir möchten Wohnraum für junge Familien, Singles und Ein-Eltern-Familien schaffen. Es wird aber auch Platz für seniorengerechtes Wohnen und eventuell für Tagespflege und betreutes Wohnen geschaffen“, erklärte Investor Jan Breuer das Konzept. Im ersten Schritt werden im vereinfachten Genehmigungsverfahren drei Gebäude erstellt, die baulich in Höhe des Dörpshuus enden werden. Für den nächsten Abschnitt muss die Gemeinde die baurechtlichen Voraussetzungen schaffen, indem sie den Flächennutzungsplan ändert und einen Bebauungsplan aufstellt. Die Investoren Breuer, Torsten Honnens und Reiner Thordsen wollen die eigenen aber auch gern die umliegenden Gebäude, darunter das Gemeindebüro mit Gewerbeflächen und den Lebensmittelmarkt mit regenerativer Energie versorgen.

Im Zuge der Erschließung des Baugebietes Kamplang III wies die Bürgermeisterin darauf hin, dass es noch keine Planungen der Grundstückslagen und der Grundstücksgrößen gebe. Die Namen der Interessenten sind bekannt und sie werden rechtzeitig über den neusten Stand informiert. Die Gemeindevertreter beschlossen ebenfalls, die Planungen für eine Abbiegespur auf der B  200/Renzer Straße und für einen Fußweg vom Thingweg zur B  200 zu vergeben, damit die Bauarbeiten im Zuge der Erschließung des Baugebietes Kamplang III zeitgleich erfolgen können.

Für die Arbeiten „Verkehrsberuhigung Westerkjer“, „Asphaltierungsarbeiten im Gewerbegebiet Westerfeld“ und „Sanierungsmaßnahmen in der Altenwohnanlage“ wurden Unternehmen zur Teilnahme an der Ausschreibung aufgefordert.

Der Finanzausschussvorsitzende Hans-Wilhelm Thomsen berichtete über den CDU-Antrag zur Gründung einer Bürgerstiftung. Die Bürgerstiftung ist eine Form der gesellschaftlichen Selbstorganisation von Bürgern für Bürger, die sich fördernd und operativ für das lokale Gemeinwohl einsetzt. Das Grundvermögen soll 10  000 Euro betragen, das von den Verpächtern der Stellflächen der Testmühlen in Grünberg eingezahlt wird. Die Stiftung wird gemeinnützig sein und voraussichtlich die Themen Soziales, Umwelt, Jugendarbeit, Sport, Bildung und Senioren zum Inhalt haben. Aber auch das Thema Breitbandversorgung könnte Thema werden. Ein noch zu wählender Stiftungsrat wird die Überwachung übernehmen. Die Gemeindevertretung stimmte einstimmig für den Antrag.

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