zur Navigation springen

Steinberg : Chronik präsentiert 80 Steinberger aus acht Jahrhunderten

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Archiv-Vorsitzender Bernhard Asmussen hat Infos über interessante Persönlichkeiten aus seinem Heimatort zusammengetragen.

Steinberg | „Steinberger Köpfe – 80 Persönlichkeiten aus acht Jahrhunderten“ lautet der Titel des neuen Sonderbandes des Kirchspielarchivs Steinberg. Noch läuft der Druck für das 126-seitige Werk in einer Auflage von 400 Exemplaren. Beim Pfingstmarkt auf Gut Oestergaard wird es verkauft, danach ist das Werk im Archiv in der Schule Norgaardholz und bei „Fundus“ in Steinbergkirche zu haben.

Urheber des Sonderbands ist Archiv-Vorsitzender Bernhard Asmussen aus Steinberggaard. Seit geraumer Zeit hat der 70-Jährige die Biografien von Persönlichkeiten, die im Kirchspiel Steinberg wirkten, recherchiert. Dabei haben ihn Berthold Hamers „Biografien der Landschaft Angeln“ (2007) und dessen „Glücksburger Biografien“ (2010) sowie Bernd Philipsens „Flensburger Köpfe“ (2009) inspiriert. Zwar gebe es im „Biographischen Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck“ und auch in Jensens „Angeln“ viele Namen von Menschen, die weithin bekannt seien, doch seien darunter nur wenige „Steinberger“ zu finden.

Also machte er sich an die Arbeit und wurde über acht Jahrhunderte hinweg 80 Mal fündig. Oftmals waren es zugezogene Neubürger, die gern öffentliche Ämter übernahmen, ohne allerdings über die Geschichte der Dörfer und ihrer Menschen hinreichend Bescheid zu wissen.

Einiges Interessante förderte Asmus dabei zu Tage. Wer wisse schon, dass König Christian I. von Dänemark, Norwegen und Schweden von etwa 1460 bis 1470 einen „Zweitwohnsitz“ auf Steinberggaard hatte, oder dass Wilhelm Kaisen, nach dem Zweiten Weltkrieg Bremer Bürgermeister, der wohl berühmteste „Enkel“ des Kirchspiels Steinberg war.

Über die Auswahl von „Steinberger Köpfen“ könne man streiten, meint Asmussen. Für die Auswahl ging er nach einem Kriterien-Katalog vor: Wer ist hier geboren, aufgewachsen, hat hier gewohnt oder sonst Wurzeln im Kirchspiel Steinberg, wer hat eine Rolle in der in der Öffentlichkeit gespielt, bemerkenswerte Leistungen vollbracht, verfügte über eine gewisse Originalität. Der Steinberger Chronist ist sich sicher, dass ein unterhaltsames, interessantes und lehrreiches Lesebuch entstanden ist.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen