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Flensburger Tageblatt

30. September 2016 | 12:03 Uhr

Flensburger Kandidat : CDU will Arne Rüstemeier in den Landtag schicken

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wahlkreisversammlung: Achtungserfolg mit sieben Stimmen für Christoph Meißner

Es war Ex-Ratsherrn Christoph Meißner (55) zu verdanken, dass die Wahlkreismitgliederversammlung der CDU am Mittwochabend im Restaurant Borgerforeningen nicht zur sozialistischen Kandidatenkür von Parteichef Arne Rüstemeier (39) verkam. Meißner, der schon durch eigene Kandidatur und Klage die gemeinsame Oberbürgermeister-Bewerberin Simone Lange von CDU, SPD und Grünen verhindern wollte, erklärte seine überraschende Initiative: „Ich bewerbe mich, weil die Partei durch die OB-Kandidatur tief gespalten ist.“ Es geht ihm um Glaubwürdigkeit und darum, das Vertrauen der Wähler wiederzugewinnen.

Immerhin sieben Stimmen von 37 Wahlberechtigten holte er damit, Parteichef und Ratsherr Rüstemeier wurde dennoch mit 28 Stimmen und zwei Enthaltungen ungefährdet zum Landtagskandidaten. Er werde sich bei den Kritikern der OB-Kandidatenkür bemühen zu zeigen, „dass ich beileibe nicht beliebig bin“, versprach Rüstemeier, unter dessen Parteiführung die SPD-Abgeordnete Lange gemeinsame OB-Kandidatin geworden war.

Bislang sei seine Vita von kommunalpolitischem Engagement geprägt, erklärte er: „Ich möchte mich aber für unsere Stadt im Land engagieren.“ Die CDU sei vor allem deshalb in die Opposition gekommen, weil sie den Mut zum Sparen und Schuldenabbau gehabt habe. Man habe bloß zu wenig investiert in Polizei und Infrastruktur. Die aktuelle Kieler Regierung schaffe es dagegen nicht, trotz 1,5 Milliarden Euro Mehreinnahmen zu investieren. Zum Thema Flüchtlinge sagte er: Bei der Integration müssten die Zuwanderer Deutsch ab der ersten Stunde lernen: „Wir müssen die Integration auch einfordern.“

CDU-Landtags-Fraktionschef Daniel Günther hatte zuvor erklärt, dass die Partei dringend Vertreter der kreisfreien Städte im Landtag benötige. Er versprach, sich dafür einzusetzen, dass Kandidaten aus den Städten auch aussichtsreiche Listenplätze bekommen könnten.

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erstellt am 12.Feb.2016 | 17:06 Uhr

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