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Flensburger Tageblatt

30. März 2017 | 02:55 Uhr

Handewitt : Bahnübergänge verschwinden

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Vier Querungen werden in Handewitt beseitigt. Dafür müssen die betreffenden Straßen jeweils einen Tag vollgesperrt werden.

Handewitt | Für die Handewitter Bahnübergänge sind die Tage gezählt. Bürgermeister Thomas Rasmussen berichtete in der Gemeindevertretung von einem Ortstermin mit Vertretern der Deutschen Bahn AG. Das Erscheinungsbild an der seit Dekaden stillgelegten Strecke aber auch das Risikopotenzial der zwischen den Schienen verlegten Kupferplatten hätten die Bahn-Fraktion dazu bewegt, am 13. März mit dem Rückbau aller Übergänge zwischen Langberg und Mühlenweg zu beginnen. Dabei werden von der DB Netz AG sowohl die Bodenplatten als auch die Schienenstücke entnommen und mit einer Asphaltdecke versehen. Es sind Straßenvollsperrung für jeweils einen Tag pro Bahnübergang vorgesehen.

Eine bauliche Entwicklung wünschen sich die Gemeindevertreter auch in Haurup-Hoffnung und in Jarplund: Mit einer einstimmig beschlossenen Resolution fordern sie beim Landesbetrieb für Straßenbau Kreisverkehre an der Kreuzung von Bundesstraße 200 und Landesstraße 96 sowie der Einmündung des Ochsenwegs in die Europastraße. Das Ziel: die Vermeidung von Unfällen. Erst vor Kurzem wurde in Jarplund das Tempo von 60 auf 50 Stundenkilometer gesenkt. „Dadurch kann man besser in den Verkehr einscheren“, berichtete der SSW-Fraktionsvorsitzende Per Wietz aus eigener Erfahrung.

Am kommunalen Kindergarten Weding werden die Außenanlagen neugestaltet. Dabei wird auf ein alternatives Konzept mit wenigen Spielgeräten und umso mehr naturnahen Elementen gesetzt. Für vier Bauabschnitte sind 160  000 Euro eingeplant. Mit dem alten Hausmeister-Garten soll in diesem Jahr gestartet werden, dann soll es erst 2019 weitergehen. „Einen solchen Spielplatz haben wir in der Gemeinde noch nicht, deshalb wollen wir mit dem ersten Abschnitt Erfahrungen sammeln und diese im weiteren Verlauf berücksichtigen“, erklärte Kaj Clausen, Vorsitzender des Sozialausschusses. Die Entwürfe brachten die Kommunalpolitik schon einmal ins Schwärmen. „Ich freue mich bereits auf die Zeit, wenn Kinder auf den Hügel laufen und für die Kindergarten-Leiterin eine Blume pflücken“, sagte CDU-Fraktionschef Marx Plagemann.

Nach langer Geduld und vielen Gesprächen scheint die Erweiterung des Vollsortimenters „Edeka“ am Wiesharder Markt endlich voranzukommen. „Die Landesplanung schaut ganz genau, was dort passiert“, sagte Planungsausschussvorsitzende Helga Knaack mit Blick auf die schwierigen Verhandlungen. Nun wird dem Supermarkt eine Verkaufsfläche von 1500 Quadratmetern zugestanden. Weiteren 800 Quadratmeter sind für weitere Einzelhandelsunternehmen vorgesehen.

Daran störte sich der SSW. „Wir sitzen im Dunkeln und wissen nicht, was da passieren soll“, meinte Per Wietz. Kay Clausen sprach für „die Interessen der Bürgerschaft und des Gemeinderats“ und forderte eine öffentliche Toilette. „Wir sind noch gar nicht so weit, so etwas zu diskutieren“, mahnte SPD-Fraktionschef Wolfgang Hennig an. „Wir machen heute nur den Aufstellungsbeschluss für die Änderung des B-Plans.“ Die erfolgte mehrheitlich – ohne die Stimmen der fünfköpfigen SSW-Fraktion.

Im Rahmen des Kiesnachnutzungsprojekts „Seelandschaft Flensburg“ befinden sich weitere Mosaiksteine in der Vorbereitung. Eine Hofstelle im Hauruper Hügelweg soll in Ferienwohnungen umgewandelt werden und durch eine Badestelle, Stellplätze für Wohnmobile und einen Kiosk bereichert werden.

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erstellt am 08.Mär.2017 | 12:26 Uhr

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