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Flensburger Tageblatt

25. März 2017 | 12:41 Uhr

Kultur in Flensburg : Auf zur großen Freiheit!

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Niederdeutsche Bühne bringt die Reeperbahn auf die Bretter

26 Schauspieler, eine vierköpfige Live-Band auf der Bühne, vier Tänzerinnen, hundert Kostüme, an denen Kostümbildnerin Barbara Büsch seit Wochen arbeitet; dazu Ohrwürmer wie „An der Reeperbahn nachts um halb eins“ oder „La Paloma“: An eine „Riesenproduktion, fast an der Grenze des Machbaren“, wagen sich die Niederdeutsche Bühne und Regisseur Jörg Schade.

Pralle Lebensfreude, Tragisches, Komisches, Seefahrerromantik und großes Herz erwarten das Publikum mit der Premiere des Filmstoffs „Große Freiheit Nr.  7“ am Sonnabend im Stadttheater. Nach dem Film Helmut Käutners aus den 1940er Jahren hat Karl Vibach das Musical verfasst. Frank Grupe übertrug den Stoff ins Niederdeutsche.

An die Reeperbahn der späten 1920er Jahre (Bühnenbild Elmar Thalmann) versetzt das Musical, in die letzte Zeit der großen Segelschiffe, der P-Liner. Dort wird Manfred Schrader zum Flensburger Hans Albers, zu Johnny, umringt von Matrose, Animiermädchen, Hippodrom-Wirtin. Bekannte und neue Gesichter erwarten den Zuschauer, unter anderem Günter Herrmann (mit Akkordeon), Stefan Köck, Harald Sassen, Bonke Meyer, Julie Marie Olsen, Marlis Dittmer-Bodin, Finn-Halvar Möller, Anke Henningsen. Geesche Braren und Bent Larsen, der auch als Choreograf fungiert. Die musikalische Leitung hat Christian Spevak, er sorgt gemeinsam mit Andreas Fahnert für die Einstudierung. Aus der Handlung ergebe sich die Musik, erklärt Schade. Nicht auf Show und große Stimmen komme es an, sondern auf Authentizität, sagt er leidenschaftlich und schwärmt zum Stück: „Alle haben das Herz auf dem rechten Fleck.“

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erstellt am 15.Mär.2017 | 12:34 Uhr

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