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Flensburger Tageblatt

28. März 2017 | 04:29 Uhr

Auch nachdenkliche Töne beim Neujahrsempfang

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Appell des Bürgervorstehers: Wohnungen für Flüchtlinge zur Verfügung stellen

Die Tradition des festlichen Harrisleer Neujahrsempfangs erwies sich wieder als beliebtes Glanzlicht zum Jahresbeginn. Gut gelaunte Gäste und eine ansteckend locker familiäre Atmosphäre füllten am Donnerstag das Bürgerhaus. Überall gab es bekannte Gesichter und Zeit, bei einem guten Schluck oder Häppchen Neujahrswünsche und Neuigkeiten auszutauschen. Und das musikalisch ins Schwingen gebracht durch „The Italian heart of Dean Martin“ mit Nukulay Urumov & Il Grande Bandido. Ins Staunen versetzte die Karategruppe des TSV Nord.

Wenn dann „Harrislees bekannteste Klönschnacker“, so Bürgermeister Martin Ellermann, Frau Broschmann und Frau Finke alias Michael Wempner und Dirk Magnussen mit ihren Hackenporsches, herrlichen Döntjes und neuem „iPhone neun“, das auch „Fatzebuk und Watzap“ kann, die Bühne erobern und den Besuch der Queen in Harrislee ansagen, dann ist das Genuss pur: „Hello Miss Queen! Yes, ganz Harrislee stands head“!

„Ich bin stolz auf den Brauch unserer Gemeinde, dass Sie als Bürgerinnen und Bürger wie selbstverständlich zum Neujahrsempfang der Politik und Verwaltung in unser Bürgerhaus kommen“, sagte Ellermann. In stetem Wechsel richteten er sowie Bürgervorsteher Karl H. Rathje sich an die Besucher. Mit einer Powerpoint-Präsentation ließen sie die wichtigsten Ereignisse und Entscheidungen des vergangenen Jahres Revue passieren.

Von Sturm Christian und der bis in den Sommer andauernden Beseitigung der Schäden bis zur Wiedereröffnung des erweiterten Industriemuseums Kupfermühle. Besonderes Herzblut legte Rathje in die Flüchtlingsproblematik. 2015 rechne Harrislee wieder mit der Zuweisung von 30 Füchtlingen: „Wir möchten diese Menschen weiterhin dezentral mit Wohnraum versorgen, damit sie schnellstmöglich integriert werden können. Bitte bieten Sie der Gemeinde freie Wohnungen zur Anmietung an“. Auch weitere Integrationsbegleiter würden benötigt. „Ihre zerstörte Heimat können wir ihnen nicht ersetzen, aber wir können sie menschlich begleiten, um sich in einem fremden Land, mit einer fremden Kultur zurechtzufinden“, betonte Rathje.

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erstellt am 10.Jan.2015 | 18:36 Uhr

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