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Flensburger Tageblatt

03. Dezember 2016 | 16:37 Uhr

Diskussionen um Deponiestandort : AKW-Rückbau: Robert Habeck informiert in Harrislee über Abfälle

vom

Gegen eine Lagerung von Bauschutt aus Atomkraftwerken formiert sich Widerstand. In Harrislee informiert das Umweltministerium.

Harrislee | Für die Aufnahme von nicht verwertbarem Abfall aus dem geplanten Abriss von Atomkraftwerken ist nach Einschätzung des Kieler Umweltministeriums auch die Deponie in Harrislee bei Flensburg geeignet. Zur Beschaffenheit des Materials steht Minister Robert Habeck (Grüne) den Bürgern am Dienstagabend Rede und Antwort.

Der Kieler Atomaufsicht zufolge sind lediglich rund zwei Prozent der Abfälle radioaktiv belastet. Die restlichen 98 Prozent könnten zur Verwertung beziehungsweise Lagerung auf einer Deponie frei gegeben werden.

Die Radioaktivität ist laut Ministerium so gering, dass sie gar nicht für sich genommen gemessen werden kann. Zu dem Müll gehören zum Beispiel Bauschutt, asbesthaltige Abfälle, Mineralwolle und Isolierungen. Dennoch gibt es an den infrage kommenden sieben Deponiestandorten Befürchtungen in der Bevölkerung vor Belastungen.

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erstellt am 28.Jun.2016 | 06:35 Uhr

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