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Flensburger Tageblatt

07. Dezember 2016 | 17:30 Uhr

Wilhelminental in Flensburg : 31-Jähriger nach versuchtem Mord in der Psychiatrie

vom

Der Tatverdächtige soll einen 50-Jährigen durch zahlreiche Messerstiche lebensgefährlich verletzt haben.

Flensburg | Im Wilhelminental in Flensburg ist es am Samstagabend zu Streitigkeiten gekommen, bei denen ein 50-Jähriger durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt wurde. Das teilte die Polizei am Montag mit. Der 31-jährige Kontrahent wurde festgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam es gegen 20 Uhr zu dem Streit zwischen den beiden Flensburgern. Unvermittelt soll der 31-jährige Tatverdächtige mit einem Messer mehrfach auf den 50-Jährigen eingestochen haben. Mit zahlreichen Stichwunden am Kopf und diversen Abwehrverletzungen schleppte sich der Mann in die Nachbarschaft, um Hilfe zu bekommen. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Bei seiner Festnahme kam der Beschuldigte mit erhobenem Messer auf die Polizeibeamten zu, die ihn aber überwältigen konnten. Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Flensburg ermittelt. Es wurden umfangreiche Spuren gesichert. Die Tatwaffe konnte beschlagnahmt werden. Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter beim Amtsgericht Flensburg vorgeführt und nach Erlass eines Unterbringungsbefehls in eine psychiatrische Klinik gebracht.

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erstellt am 02.Mai.2016 | 16:50 Uhr

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