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Lokales

28. März 2017 | 10:13 Uhr

Feuer in Elpersbüttel : Fast 900 Tiere sterben bei Brand im Stall – Schaden in Millionenhöhe

vom

Die Feuerwehr schützte das Wohngebäude vor übergreifenden Flammen. Der Einsatz dauerte die Nacht hindurch an.

Elpersbüttel | In Elpersbüttel im Kreis Dithmarschen ist am Dienstag ein Feuer auf einem Bauernhof ausgebrochen. In Nähe der B5 stand ein Viehstall in Flammen. 300 Schafe, 500 Lämmer, 80 Rinder und sechs Pferde kamen bei dem Feuer ums Leben, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Dabei entstand ein Schaden von mehreren Millionen Euro.

Zunächst hatte es geheißen, dass der achtjährige Sohn des Hofbesitzers am Dienstagnachmittag mit einem Freund gekokelt und so den Stall in Brand gesetzt hatte. Das hatte die Deutsche Presse Agentur berichtet. Am Mittwoch teilte die Polizei allerdings mit, dass die Ermittlungen der Heider Kriminalpolizei zur Brandursache noch nicht abgeschlossen seien. Abschließende Aussagen könnten demnach „noch nicht getroffen werden“.

Der Hofbesitzer hatte bei dem Brand die Feuerwehr verständigt. Nach Angaben der Polizei sei jedoch „nichts mehr zu retten gewesen“. Die Halle sei „bis auf den Grund abgebrannt“.

<p>Der Einsatz der Feuerwehr dauerte die Nacht über, auch am Mittwochmorgen musste die Feuerwehr noch löschen. </p>

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte die Nacht über, auch am Mittwochmorgen musste die Feuerwehr noch löschen.

Foto: Karsten Schröder
 

Vermutlich haben sich weitere Tiere in einem nebenstehenden Stall eine Rauchvergiftung zugezogen und müssen laut Polizei möglicherweise getötet werden. Die Mutter des Achtjährigen versuchte noch, einige Tiere zu retten, 50 schafften es ins Freie. Die Frau erlitt dabei eine Rauchvergiftung. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Kinder wurden vorsorglich untersucht. Beide blieben unverletzt. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar.

Die Leitstelle in Elmshorn bestätigte, dass fünf Wehren mit bis zu 60 Feuerwehrleuten vor Ort waren. Sie schützten das Wohngebäude vor übergreifenden Flammen. Erschwerend kam hinzu, dass das Stallgebäude komplett mit einer Photovoltaikanlage bedeckt ist. Starker Wind erschwerte die Löscharbeiten. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den Mittwochvormittag.

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erstellt am 15.Mär.2017 | 15:45 Uhr

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