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Elmshorner Nachrichten

11. Dezember 2016 | 01:23 Uhr

Wettstreit mit Weihnachtsliedern

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

CD-Projekt Beim Casting buhlen regionale Musiker um einen Platz

Maria durch den Dornwald ging – diese Textzeile würde man nicht bei einem musikalischen Auftritt im Juni erwarten. Aber dieser Auftritt ist auch ein ganz besonderer: ein Casting für die neue Elmshorner Weihnachts-CD. Angekündigt hat den Adventsklassiker die A-Capella-Gruppe der Nordakademie Nakapella, die sich wie 25 andere regionale Musikgrößen, etwa die Moneybrothers oder das Akkordeontrio Handregal, um einen von 15 Plätzen auf der neuen CD beworben haben.

Vergangenes Jahr war zum ersten Mal eine Weihnachts-CD mit Musikern aus der Region veröffentlicht worden. Das gemeinsame Projekt von der Initiative Elmshorn und dem Stadtmarketing hatte zum Ziel, Geld für einen sozialen Zweck zu sammeln. 17  000 Euro waren so zusammengekommen. „Das ist für uns Ansporn genug gewesen, um das Ganze zu wiederholen“, sagt Paul Raab, Vorstand der Initiative Elmshorn. Auch in diesem Jahr soll mit dem Erlös die musikalische Nachmittagsbetreuung an Elmshorner Grundschulen gefördert werden.

Am Sonnabend wird in der Aula der Erich Kästner Gemeinschaftsschule das Casting für die neue CD stattfinden. „Die CD soll zum verkaufsoffenen Sonntag Anfang November fertig sein. Darum müssen im Sommer die Aufnahmen stattfinden“, berichtet Manuela Kase vom Stadtmarketing. Dieses Jahr zur Jury gehören Astrid Au vom Vorstand der Initiative Elmshorn, Jens Berendsen vom Vorstand Haus 13, Christian Krischker, ehemaliger Vorstand der Sparkasse Elmshorn und Christel Storm vom Vorstand des Kunstvereins. Das Casting ist nicht öffentlich, Angehörige von beteiligten Musikern dürfen aber dabei sein.

„Uns geht es darum, die Vielfalt von Elmshorn zu repräsentieren“, sagt Jurymitglied Krischker. Eine Mischung aus ganz unterschiedlichen Genres sei darum durchaus erwünscht, auch wenn „die CD ja eigentlich ein schwieriges Produkt“ sei, erklärt Jurymitglied Jens Berendsen: „Von Kinderchor bis Rock, wo hat man das schon?“ Dass die erste Version trotzdem ein großer Erfolg war, freut Berendsen darum besonders. „Es ist ein Zeugnis kultureller Vielfalt Elmshorns.“

Das Spektrum der Bewerber reicht auch in diesem Jahr von Kinderchor, über Jazz-Kombo bis zur Kammermusik oder Rock. Auch bei der Auswahl der Lieder hätten die Bewerber viel Neues eingereicht.

„Wir haben einen guten Mix aus Profimusikern und Menschen, die hobbymäßig Musik machen“, sagt Paul Raab. Nun geht es darum, die besten Beiträge für die CD auszusuchen. Einfach werde das wohl nicht. „Wir haben schon letztes Jahr spaßeshalber gesagt, wir hätten auch eine Doppel-CD machen können“, findet Berendsen. Auf die Aufgabe als Juryrichter freut sich auch Krischker: „Ich kann aber sagen, wir sind nicht ganz so streng wie Dieter Bohlen.“

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