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Elmshorner Nachrichten

09. Dezember 2016 | 03:05 Uhr

Was wird aus der alten Villa?

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Eigentum Die Gemeinde Westerhorn diskutiert über die Zukunft des Hauses in der Bahnhofstraße / Eine Möglichkeit wäre der Verkauf

Im März hat die Gemeinde Westerhorn das Haus neben dem Gemeindezentrum Lindenhof gekauft. Die ersten Befürchtungen, die alte Villa sei abrissreif, hätten sich nicht bestätigt, sagt Bürgermeister Bernd Reimers. Ganz im Gegenteil: „Die Immobilie befindet sich in einem wirklich guten Zustand.“ Den Kaufpreis möchte Reimers zwar nicht verraten, sagt aber, man habe das Haus „verhältnismäßig günstig erworben“.

Rund 2500 Quadratmeter messe das Grundstück. Und genau darum geht es vor allem. Denn die Parkplatzsituation rund um den Lindenhof sei „eine Katastrophe“. Nicht zuletzt der Rhodos-Wirt leidet unter den wenigen Plätzen vor seinem Restaurant.

Nun sollen auf dem hinteren Teil des neu erworbenen Grundstückes zusätzliche Parkplätze entstehen. „Darüber gibt es einen weitgehenden Konsens“, so Reimers. Was mit dem Haus passieren soll, sei hingegen noch offen. „Darüber hat der Bauausschuss schon zweimal diskutiert“, sagt der Bürgermeister. Eine dritte Sitzung zum Thema sei geplant. Ginge es nach ihm, würde man das Gebäude „mit wenig Mitteln erstmal bewohnbar machen“. Möglich sei dann die Unterbringung von Asylbewerbern. Die Halle hinter dem Haus könnte man abreißen, um den Parkplatz zu erweitern.

Daneben gibt es noch andere Ideen. Während der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses hatte Rainer Carstengerdes vorgeschlagen, das Wohnhaus möglichst schnell auf dem freien Markt zu verkaufen. Für den hinteren Teil des Grundstückes sei zu überlegen, wie sinnvoll eine Trennung zwischen der Halle und dem Parkplatz-Areal sein könnte. Carstengerdes schlug vor, die Planungen extern zu vergeben. Nun sollen sich zwei Planungsbüros der Sache annehmen und Ideen entwickeln.

Die endgültige Entscheidung wird dann die Gemeindevertretung fällen. Ein fester Termin steht dafür allerdings bislang nicht fest. „Wir stehen ja nicht unter Zeitdruck“, betont Bürgermeister Bernd Reimers.

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