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Elmshorner Nachrichten

07. Dezember 2016 | 13:38 Uhr

Tierischer Spaß in der Hitze : Tag der offenen Tür des Polizei-Hund-Vereins

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

200 Besucher und viele Vierbeiner beim Tag der offenen Tür des Polizei-Hund-Vereins in Elmshorn.

Elmshorn | Carlin gibt alles. Das ist sehr viel, schließlich wiegt er mehr als 80 Kilo, aber auch sein schärfster Galopp bleibt langsamer als das Flitzen kleinerer Hunde. „So ein Tanker bremst schon 20 Meter vorher“, kommentiert Besitzerin Kristina Georg die Leistung ihres Rüden beim Wettrennen. Eine Zuschauerin erinnert Carlins Stil an eine rennende Giraffe. Egal, Kristina und Guido Georg geht es mit ihrem Carlin ums Dabeisein. Sogar Oliver Joffroy, Vorsitzender des Veranstalter-Vereins, war neugierig, weil er noch nie einen Irischen Wolfshund im Lauf gesehen hatte.

„Wir versuchen das jetzt mal“, gab sich auch Ann-Christin Haase aus Elmshorn olympisch, bevor sie mit ihrem kleinen Mischling „Pepper“ auf die 50 Meter lange Rennstrecke startete. Rund 20 Hunde aller Rassen und Größen traten beim offenen Rennen in Sibirien an. Organisiert wurde es vom Polizei-Hund-Verein Elmshorn (PHV) auf dessen Gelände. Der Verein lud am Sonntag zu seinem siebten „Tag der offenen Tür“ ein, an die 200 Besucher kamen: „Der Zuspruch ist doch sehr groß“, freute sich der Vorsitzende Joffroy angesichts der Hitze.

An die 20 von insgesamt 56 Vereinsmitgliedern waren auf dem Gelände unterwegs und fassten mit an: Sie bauten Hindernisse und Spiele auf und ab, begleiteten Hundebesitzer durch verschiedene Parcours oder schenkten Kaffee aus. Helferin Brigitte Fischer ging mit Frederike Jahn und deren Schäferhund-Mix „Hexe“ eine Strecke mit verschiedenen Stationen ab: Der Hund sollte unter einem Hindernis durchkriechen, Slalom laufen, über eine Rutsche steigen oder sich in eine Kiste setzen. „

Frederike Jahn  übte mit „Hexe“, das Rolen auf einem Wagen.
Frederike Jahn übte mit „Hexe“, das Rolen auf einem Wagen. Foto: Roolfs

Jetzt kann sie auch Bollerwagen fahren“, freute sich Jahn, als ihre Hündin erfolgreich die Übung absolviert hatte, sich im Sitzen mit einem offenen Wagen schieben zu lassen. Fischer war es wichtig, mit diesem Parcours Hundebesitzern Anregungen zu geben, „mit einfachen Mitteln die Hunde zu beschäftigen“.

Arbeit mit Hunden auf höchstem Niveau führte die Rettungshundestaffel des DRK Hamburg Altona vor, außerdem wurde der Schutzdienst mit Hund demonstriert. Davor und danach ging es den PHV-Mitgliedern darum, „für den Hundesport zu begeistern“.

Hundesport wird im PHV in drei Ausprägungen gepflegt. Klassisch ist der Gebrauchshundesport mit seinen Disziplinen Unterordnung, Fährte und Schutzdienst. Neuer sind Agility und Rally Obedience. Beim Agility überwindet der Hund Hindernisse wie Hürden, Tunnel, Slalom oder Wippen, beim Rally Obedience absolvieren Halter und Hund gemeinsam einen Parcours mit Übungen: sitzen, abrufen, drehen, am gefüllten Fressnapf vorbeigehen. „Wir haben regen Zuspruch“, mit dieser Sparte sieht Joffroy seinen Verein im Trend.

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erstellt am 26.Jul.2016 | 16:10 Uhr

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