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Elmshorner Nachrichten

03. Dezember 2016 | 20:49 Uhr

Sparrieshoops neuer Dorfpark

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Grünfläche Politiker haben die Gestaltung des Geländes östlich der Schulstraße auf den Weg gebracht

Der neue Sparrieshooper Dorfpark nimmt endgültige Formen an. Während einer gemeinsamen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses sowie des Verkehrs- und Umweltausschusses in den Sommerferien wurde die Gestaltung des Bürgerparks auf den Weg gebracht.

„Wir müssen den endgültigen Plan des Dorfparks festlegen. Es ist dringend, da wir mit den Ausgleichsmaßnahmen für den Bebauungsplan beginnen müssen. Wir machen das nicht aus Spaß in der Ferienzeit“, erklärte der Vorsitzende des Umweltausschusses Rainer Bonhoff (CDU) zu Beginn der Sitzung. Er erläuterte kurz den Werdegang der Pläne, an deren Gestaltung die Sparrieshooper im Rahmen einer Bürgerbefragung sowie zahlreicher öffentlicher Sitzungen eingebunden waren. „Es sind viele Ideen zusammengekommen“, so Bonnhoff und schilderte kurz die Details des Parks.

Im Park wird es unter anderem einen Teil der Ausgleichsflächen für das neue Wohngebiet des Bebauungsplans Nr. 14, eine Hundeauslaufwiese, einen Spielplatz und einen Veranstaltungsplatz geben.

Bereits 2014 hatte die Gemeindevertretung de Einrichtung eines Dorfparks beschlossen. Damit sollte sowohl die Verschönerung des Dorfes, als auch die Verbesserung des Ökokontos der Gemeinde erreicht werden.
Mit dem Start der Erschließung des neuen Baugebietes nördlich und südlich der Straße Hermann-Löns-Weg; am Fasanenweg, westlich und östlich der Schulstraße sowie östlich der Straße Zur Heide, beginnt jetzt auch die Gestaltung der neuen Grünanlagen der Gemeinde Sparrieshoop.

Im Rahmen der Erschließung des neuen Wohngebietes wurden mehrere Knicks gerodet, für die ein Ausgleich geschaffen werden muss. Diese Ausgleichsflächen sollen in weiten Teilen innerhalb des neuen Dorfparks entstehen.

Während der Sitzung einigten sich die Kommunalpolitiker unter anderem auf die Herstellung eines „Doppelredders“ rund um die Ausgleichsfläche. Das bedeutet, dass im Innenbereich des bereits geplanten Knicks ein weiterer Knick gepflanzt wird.

Ebenfalls einmütig entschieden die Ausschussmitglieder, dass aus Kostengründen auf den Bau eines Teichs sowie auf die Aufstellung von Fitnessgeräten verzichtet wird. Die Wege innerhalb der Grünanlage werden einen Rundgang durch den Park ermöglichen, weitestgehend beleuchtet und in unmittelbarer Nähe nicht bepflanzt werden. Der Aushub an Erde, der im Rahmen der Erschließung des Wohngebietes anfällt wird für einen Theaterplatz und einen Rodelhügel innerhalb der Anlage genutzt. Ein Regenunterstand innerhalb des Geländes soll, wenn die finanziellen Mittel vorhanden sind, gebaut werden.

Offen sind noch, wie Harry Tietz /FWG) anmerkte, die Kosten für die Unterhaltung des neuen Dorfparks sowie Folgekosten. Die Amtsverwaltung wurde deshalb beauftragt, diese Kosten zu berechnen.

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