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Elmshorner Nachrichten

07. Dezember 2016 | 21:17 Uhr

Holsteiner Pferdetage in Elmshorn : Roland Metzler stellte bei der Verbandsstutenschau neun Stuten vor

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

„Ursprünglich hatte ich 20 Stuten für die Stutenschauen vorbereitet“, sagt der Seeth-Ekholter Metzler, der sich mit seinem Betrieb in den Stallungen der Familie Johannsen in Tornesch-Ahrenlohe eingemietet hat.

Elmshorn | Volle Konzentration auf „seine“ Stuten hat Roland Metzler bei den Holsteiner Pferdetagen in Elmshorn gelegt. „Ursprünglich hatte ich 20 Stuten für die Stutenschauen vorbereitet“, sagt der Seeth-Ekholter Metzler, der sich mit seinem Betrieb in den Stallungen der Familie Johannsen in Tornesch-Ahrenlohe eingemietet hat. Neun von ihnen wurden von der Körkommission zur Elitestutenschau zugelassen. Sie stellten sich gestern der Kommission auf dem Gelände des Holsteiner Verbandes an der Elmshorner Westerstraße.

Der Dressurreiter hat sich auf die Ausbildung junger Pferde spezialisiert. So lernen bei ihm junge Stuten vor den Stutenschauen ebenso das Einmal-Eins wie die Hengstanwärter, die sich im Herbst bei der Holsteiner Körung um die Zuchtzulassung und im besten Fall um den Titel des Siegerhengstes bewerben. Mit der Siegerstute aus dem Körbezirk Segeberg hatte er seine persönliche Favoritin am Start. Aber auch Florida Lady, die Siegerin des Körbezirks Pinneberg, ging nach Ausbildung bei Metzler in den Ring.

Der gebürtige Schwabe, der im Vorjahr mit Elypsa die Siegerstute stellte, hat alle Stuten sorgfältig auf ihren großen Tag vorbereitet, die meisten stehen bereits seit sechs Monaten in seinem Stall. Metzler gewöhnte die Dreijährigen an Trense und Sattel, ritt sie an, stellte sie bei den Stutenprüfungen und dann bei der Eintragung ins Stutbuch des Holsteiner Verbands vor. Da wurden auch die Siegerstuten der einzelnen Körbezirke ermittelt, die sich ebenso wie weitere ausgewählte Stuten für die Verbandsstutenschau qualifizierten.

„Die allermeisten Stuten haben ihre Leistungsprüfung bereits hinter sich. Dabei wurden Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp ebenso benotet wie ihr Freispringen, die Rittigkeit und das Verhalten unter einem Fremdreiter“, erklärt Metzler. Für die Zulassung zur Zucht sind diese Prüfungen nicht notwendig, wohl aber, wenn sie bei der Verbandsstutenschau eine Staatsprämie bekommen sollen.

Ausbildung wird fortgesetzt

„In den vergangenen Monaten haben die Stuten viel gelernt, daher kommen die meisten ab Donnerstag erst einmal auf die Koppel.“ Einige Stuten setzen ihre Ausbildung fort und wechseln in den Sport. Andere sind bei der Elitestutenschau bereits trächtig und wechseln ein Jahr später in den Sport oder bleiben in der Zucht. Und kurz nachdem die Stuten aus Ahrenlohe ausgezogen sind, ziehen bei Metzler und seinem fünfköpfigen Team die jungen Hengste ein.

Für die sportliche Entwicklung hat die Stutenschau keine Bedeutung, wohl aber für die Züchter. Der Titel Elitestute ist das höchste, was die Stuten züchterisch erreichen können. Daher nahm die Körkommission gestern erneut den Körperbau und Bewegungsablauf der Stuten genauso unter die Lupe wie den Typ und in untergeordnetem Maß auch die Abstammung der Dreijährigen. Dazu wurden die Stuten zunächst in kleineren Gruppen, den sogenannten Ringen, im Schritt und Trab am Zügel vorgeführt.

Die besten von insgesamt 59 Kandidatinnen wählte die Körkommission für den Endring aus. Und da setzte sich dieses Mal Festel aus der Zucht und dem Besitz von Brillenkönig Günter Fielmann (Gestüt Gut Schierensee) durch. Sie ist die Schönste des Jahrgangs 2013.

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erstellt am 09.Jun.2016 | 12:30 Uhr

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