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Elmshorner Nachrichten

25. August 2016 | 09:57 Uhr

Elmshorn : Nordmetall-Cup in der Nordakademie

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Zahlreiche Besucher sehen spannende Rennen beim Nordmetall-Cup in der Elmshorner Nordakademie. Leibniz-Schule vorn dabei.

Elmshorn | Etwa acht Stunden lang stand am vergangenen Sonnabend im Audimax der Elmshorner Nordakademie alles im Zeichen des Rennsports – und zwar einer ganz besonderen Gattung. Die Elmshorner Bildungseinrichtung war einmal mehr Austragungsort für den „Nordmetall-Cup Formel 1 in der Schule“, an der insgesamt 18 Teams aus ganz Schleswig-Holstein teilnahmen. Fünf davon kamen aus Elmshorn von der Leibniz-Privatschule. An den Start gingen selbst konstruierte Mini-Rennwagen der Schüler, kaum größer als ein Smartphone, die – angetrieben mittels einer Gaspatrone im Heck – auf einer zweispurigen Rennpiste (20 Meter lang) quer durch das Audimax rasten. Dabei erreichten sie Geschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometer.

Um die jeweiligen Sieger in den Klassen „Senioren“ (ab 14 Jahre) und „Junioren“ zu ermitteln, begann der Rennbetrieb schon morgens kurz nach 9 Uhr und bedeutete bis   zur Mittagspause gegen 13 Uhr für Rennleiter Vincent Wolgast und mehrere Helfer am Start und am Ziel viel Arbeit. Bei den Junioren belegten die Leibniz-Mannschaften am Ende des Tages die ersten fünf Plätze (siehe Info-Kasten). Es siegte das Team „Red Scorpions“ mit Tjalf Franke, Michael Körber, Michel Nicolaisen, Johann Wudtke, Kevin Maaßen und Benedict Ahrens. Die Mannschaft sicherte sich zudem den Sonderpreis für den besten Teamstand und das beste Portfolio. Zweite wurden die „Racers“ mit Laura Plohmann, Celine Sadowski, Felix Kaiser, Philipp Mohr, Nilly El Harty und Paul, teilte die Schule gestern mit. Zudem sicherten sich die „Greenracers“ mit Jana Winkelmann, Jatho Clarkson, Jonathan Löwendorf, Nicci van de Schell, Benedict Sieger und Felix Bettenworth den Konstruktionspreis bei den Junioren.

Die Leibniz-Mannschaft „Red Scorpions“ qualifizierte sich auch für die Deutsche Meisterschaft. Ende April fahren die Mitglieder des Teams zum Hockenheimring, wo das DM-Finale traditionell ausgetragen wird. Betreut werden die Leibniz-teams von Mathe- und Physiklehrerin Heidi Liebenberg, die seit vier Jahren mit ihren Schülern an diesem Technologie-Wettbewerb teilnimmt.

In den diversen Team-Boxen konnten sich die Besucher über den Bau der Rennwagen informieren. Eine Gelegenheit, die sich auch Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) kurz nach ihrem Eintreffen im Audimax nicht entgehen ließ. „Ich freue mich über das große Interesse an diesem besonderen Wettbewerb“, sagte die Ministerin. Der Nordmetall Cup fördere das Technik-Verständnis der Schüler und motiviere sie, sich im Unterricht und darüber hinaus mit den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auseinanderzusetzen. „Ohne grundlegende Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Technik und Naturwissenschaften kann man viele Bereiche unseres alltäglichen Lebens nicht verstehen. Kaum etwas hat unsere Gesellschaft mehr verändert als die digitale Entwicklung“, betonte die Bildungsministerin.

Die erfolgreichsten Teams bei den „Senioren“: Platz 1: „Pioneers“ vom Gymnasium Kronshagen; Platz 2: „AeroVation“ von der Alexander-von-Humboldt-Schule Neumünster, Platz 3: „Los Rapidos“ von der Klaus-Groth-Schule Neumünster. Bei den Junioren wurden die ersten fünf Plätze von den Teams der Leibniz-Privat-Schule Elmshorn belegt: „Red Scorpions“ (Platz 1), „Racer“ (Platz 2), „GreenRacers“ (Platz 3), „SunFire“ (Platz 4) und „Flashracing“ (Platz 5).
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erstellt am 01.Feb.2016 | 13:00 Uhr

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