zur Navigation springen

Elmshorner Nachrichten

10. Dezember 2016 | 15:52 Uhr

Nach Brand: 30 neue Wohnungen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Eigentum Bauprojekt in der Johannesstraße

Es war ein Großfeuer, wie es die Elmshorner Feuerwehr nur selten erlebt: Innerhalb kürzester Zeit stand am 29. Februar die komplette Autowerkstatt in der Johannesstraße in Flammen und die schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Über ein halbes Jahr später ist mittlerweile von den Ruinen, die noch monatelang auf dem 1800 Quadratmeter großen Grundstück gestanden hatten, nichts mehr zu sehen. Stattdessen stehen ein Kran und mehrere Bagger zwischen aufgeschütteten Erdhügeln und ersten Baugruben. Das Unternehmen Bauart und Wohnkultur baut hier, nur wenige hundert Meter von der Marktpassage entfernt, zwei Mehrfamilienhäuser.

Insgesamt sollen 30 Eigentumswohnungen mit jeweils zwei bis drei Zimmern und einer Größe von 42 bis 96 Quadratmetern auf einer Wohnfläche von 2000 Quadratmetern entstehen. „Die Wohnungen werden altersgerecht und stadtnah sein – das ist das, was im Moment nachgefragt wird“, erklärt Geschäftsführer Claus Grandt. Immer mehr Senioren würden in Elmshorn ihre Häuser verkaufen und nach kleineren, weniger arbeitsintensiven Immobilien suchen.

Verkaufsstart war Mitte September, seitdem hätten sich bereits einige Interessenten gemeldet. Aber auch wenn die Wohnungen barrierearm, mit Fahrstuhl und bodengleichen Duschen ausgestattet sein werden – „es gibt auch durchaus jüngere Interessenten“, sagt Grandt. Die Häuser sollen sich, sowohl was die Höhe als auch was das Aussehen betrifft, an die Nachbargebäude anschließen und die Lücke, die der Brand gerissen hat, wieder schließen. Die Fassade der Gebäude mit drei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss wird mit dunkelgrauem Klinker verkleidet sein. „Es wird auch einen Innenhof geben, auf den die meisten Balkone hinausgehen werden – das ist eine Südwest-Richtung“, erklärt Geschäftsführer Grandt. Außerdem sollen eine Tiefgarage und Stellplätze im Außenbereich entstehen. „Das war eine Anforderung der Stadt“, sagt der andere Geschäftsführer von Bauart und Wohnkultur, Arne Netzband. Die Wohnungen werden etwa 3000 Euro pro Quadratmeter kosten. Fertig wird alles auf jeden Fall bis Ende 2017 – „je nachdem wie der Winter wird, deutlich früher“, sagt Netzband.

In Kontakt mit dem Eigentümer der ehemaligen Werkstatt waren Grandt und Netzband schon deutlich vor dem Brand gewesen. „Der Abriss wäre irgendwann geplant gewesen“, so Grandt. Ursprünglich sollten die Wohnungen deutlich größer werden. Aber der Markt habe in der letzten Zeit gezeigt, dass kleine, seniorengerechte Wohnungen deutlich gefragter seien. Dass es trotz der frühen Absprachen noch über sechs Monate gedauert hat, bis die Ruinen der Autowerkstatt entfernt worden sind, liegt an dem Baugenehmigungsverfahren. „So etwas dauert üblicherweise ein halbes Jahr“, erklärt Claus Grandt. Jetzt ist es aber so weit, nach ersten Vorarbeiten sollen die Sohlenarbeiten etwa in einer Woche beginnen.

Interessenten für die neu entstehenden Wohnungen in der Johannesstraße können sich bei Bauart und Wohnkultur melden unter der Nummer (0  41  21) 2  91  54  10 oder per Mail unter info@bauart-wohnkultur.de.

zur Startseite

von
erstellt am 08.Okt.2016 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen