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Elmshorner Nachrichten

11. Dezember 2016 | 07:10 Uhr

Buntes Treiben in der Innenstadt : Musiknacht und Weinfest sorgen für eine volle Elmshorner City

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Elmshorn | Dass die Krückaustadt zu feiern versteht, wurde einmal mehr am Wochenende demonstriert. Das diesjährige Weinfest des Verkehrs- und Bürgervereins (VBV) und die 2. Elmshorner Musiknacht, organisiert vom Stadtmarketing-Verein, sorgten gemeinsam für feucht-fröhliche und klangvolle Unterhaltung, die hunderte Elmshorner Bürger sowie zahlreiche Besucher aus der Region anlockten. Am Freitagabend fusionierten beide Events zum zweiten Male und bewirkten gemeinsam  dadurch eine überaus bemerkenswerte Belebung der Elmshorner Innenstadt – und das bis Mitternacht.

Die jüngste Ausgabe der Elmshorner Musiknacht wurde wie im Vorjahr im Kirchenschiff der St.-Nikolai-Kirche eröffnet. Nach kurzen Grußworten von Bürgermeister Volker Hatje, Stadtmarketing-Chefin Manuela Kase und Carsten Willhoeft von der Hypo-Vereinsbank folgten dort Auftritte des Akkordeon-Orchesters der Musikschule Elmshorn und dem A-Cappella-Quintett „HörBänd“ aus Hannover, die jeweils mit viel Applaus bedacht wurden.

Nach einer kurzen Verschnaufpause fiel dann um Punkt 19.30 Uhr der Startschuss für den Hauptteil des Musikreigens, der an zahlreichen Standorten der Innenstadt – zwischen Holstenplatz und Flamweg – gleichzeitig begann. In diversen Geschäften und Einrichtungen erklang Musik unterschiedlicher Interpreten und diverser Stilrichtungen. Die Palette reichte von Rock, Soul, Klassik, Jazz, Balkan- und Weltmusik über Folk, Pop, Dixieland-Jazz bis hin zu Alternative Rock, Blues und aktuellen Titeln aus den Charts. Mitwirkende waren unter anderemi: die Bands „Mary Jane Killed the Cat“ und „The Money Brothers“, die „King Street Jazzmen“, das Akkordeon-Trio „Handregal“, das Gitarren-Duo „Rock On Wood“, die Latin-Gruppe „Sal y Mango“, Anna Haentjens mit dem Streicher-Ensemble „Intermezzo Elmshorn“, die Trommler von „SlaBaTo“ sowie der Popchor der Bismarck-Schule. Um 22 Uhr endeten dann die jeweiligen Darbietungen und das Geschehen verlagerte sich konzentriert zum Weinfest des VBV zwischen der Straße Damm und der St.-Nikolai-Kirche, wo der in Sydney geborene Barde Joe Astray mit eingängigem „Acousticfolkpunk“ den musikalischen Schlusspunkt setzte.

Die 2. Elmshorner Musik-Nacht, die an insgesamt 18 Standorten ausgerichtet wurde (der Auftritt von „Pay Lip Service“ im Café Algarve entfiel), konnte offensichtlich alle anwesenden Besucher wieder rundum überzeugen.

„Klasse Veranstaltung, deren Stärke vor allem die Vielzahl unterschiedlicher Stilrichtungen ist“, meinte beispielsweise Björn Riewesell (39) aus Sarstedt, der Verwandte in Elmshorn besuchte und diese Gelegenheit nutzte, das Musikfest zu besuchen . „Toll, dass wieder so viele gute Künstler dabei sind. Ist schon fast zu viel Programm für die paar Stunden“, scherzte Saskia Meinert (28) aus Herzhorn, die sich im Vorfeld vor allem auf die Band „Mary Jane Killed the Cat“ gefreut hatte, die diesmal im Musikfachgeschäft Hofer am Flamweg eine mitreißende Performance ablieferte.

Größtenteils zufrieden zeigte sich auch Manuela Kase vom Stadtmarketing-Verein der Stadt. „Die Atmosphäre und der Besucherzuspruch sind bestens“, freute sich Kase, die allerdings auch ein wenig Kritik übte. „An einigen Spielstätten wurde aufgrund des guten Wetters das Geschehen einfach nach außen verlagert. Das ist natürlich nicht im Sinne der als Indoor-Veranstaltung konzipierten Musiknacht“, sagte Manuela Kase. Außerdem solle Kindern beim nächsten Mal ermäßigter Eintritt gewährt werden.

 Weinfest: Fast zu große Nachfrage

Damit hatten die Standbetreiber beim diesjährigen Weinfest des Verkehrs- und Bürgervereins (VBV) kaum gerechnet: Schon am zweiten Tag der insgesamt viertägigen Veranstaltung wurde der Vorrat am begehrten Rebensaft teilweise knapp. „Im Gegensatz zum Vorjahr ist der Verkauf von Flaschen enorm angestiegen“, berichtete Peter Jepsen vom Tarascon-Stand, der am Freitagbend mit ein wenig Besorgnis das Schrumpfen des Vorrats an südfranzösischem Rotwein beobachtete. Auch am Stand des VBV ging es zeitgleich sehr lebhaft zu. „Am Freitagabend war das Fest am besten besucht und vom Abverkauf her absolut führend“, lautete ein Zwischenfazit beim VBV-Stand, der bereits am Morgen darauf seine Bestände entsprechend wieder erhöhte.

Zeitweise kaum ein Durchkommen: Das viertägige Weinfest des VBV erlebte seinen Zenit am Freitagabend.

Zeitweise kaum ein Durchkommen: Das viertägige Weinfest des VBV erlebte seinen Zenit am Freitagabend.

Foto: Marek
 

Die Koppelung der 2. Elmshorner Musiknacht mit dem Weinfest hat sich also einmal mehr als überaus erfolgreich herausgestellt – und das obwohl es während der Eröffnung nicht unbedingt danach aussah, denn diese fand bei regnerischem Wetter statt. Doch der Zweite VBV-Vorsitzende Jürgen Schumann war sich bereits zu diesem Zeitpunkt sicher, dass das Weinfest erneut ein Erfolg werden würde – und zwar „mit  vielen Besuchern und bei  bestem Wetter“. Das habe man rechtzeitig bestellt, sagte er – und behielt recht. 

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erstellt am 30.Mai.2016 | 16:15 Uhr

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