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Elmshorner Nachrichten

03. Dezember 2016 | 22:53 Uhr

In fünf Minuten Elmshorn erleben : Mit Video: 5000 Euro in PR-Kampagne investiert

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Neuer Imagefilm für Elmshorn. 5000 Euro in PR-Kampagne investiert. Stadt präsentiert sich als Wirtschafts- und Bildungsstandort.

Elmshorn | In fünf Minuten und 22 Sekunden Elmshorn erleben: Als Volker Hatje den fertig geschnittenen Film zum ersten Mal sieht, hat es Elmshorns Bürgermeister „emotional gleich gepackt“. Die größte Stadt im Kreis Pinneberg feilt an ihrem Image. Der Film wurde erstmals während des Bürgerempfangs am vergangenen Wochenende öffentlich präsentiert. „Die Reaktionen sind bisher sehr positiv“, sagt Hatje. Der Streifen kommt an. Allein auf Hatjes Facebookseite wurde der Film bisher schon fast 10.000 Mal angeklickt.

Fast eineinhalb Jahre war das Filmteam von „picsmove“ in der Stadt unterwegs. Elmshorn als Wirtschafts- und Bildungsstandort, als Boom-Town vor den Toren der Millionenstadt Hamburg, als kultureller Mittelpunkt, als lebens- und liebenswerte Stadt. Alles eingefangen in schönen, perfekten Bildern. 5000 Euro haben sich die Stadt, die Initiative Elmshorn und das Stadtmarketing Elmshorn den Imagefilm kosten lassen. Für Hatje gut angelegtes Geld. „Natürlich geht es in erster Linie auch um die Akquise im Gewerbebereich“, betont der Bürgermeister mit Blick auf das große und neue Gewerbegebiet, das an der Autobahn 23 entstehen soll. Aber es geht um mehr. Hatje, selbst in Elmshorn aufgewachsen, weiß nur zu gut, dass Elmshorn immer noch das Schmuddel-Image anhaftet. Sie galt als die „Unschöne“, die Industriestadt, um die man eher einen Bogen machte.

Vergangenheit: „Es herrscht Aufbruchsstimmung in Elmshorn“, betont der Bürgermeister. Der Umbau der Innenstadt hat längst begonnen. Es entstehen neue Quartiere – am Hafen, auf Vormstegen, am Buttermarkt, den die Elmshorner so sehr ins Herz geschlossen haben. „Elmshorn ist modern, offen und interessant. In dem Prozess ist eine unglaubliche Dynamik drin“, sagt Hatje. Die letzten Industriebrachen verschwänden in den nächsten Jahren. „Das sehen die Elmshorner und registrieren auch die Unternehmen“, ist der Bürgermeister überzeugt.

Das Engagement und der Zusammenhalt der Menschen seien die Stärke der Stadt. Die Rahmenbedingungen, das Umfeld sollen noch attraktiver werden. Elmshorn arbeitet mit Hochdruck an seinem Image. Der Film ist laut Hatje nur der Anfang. „Der nächste Schritt wird folgen“, verspricht der Verwaltungschef.

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