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Elmshorner Nachrichten

03. Dezember 2016 | 01:17 Uhr

Mega-Sause bei „Kaiserwetter“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Horster Woche Bürgermeister Mohrdiek zieht positive Bilanz der vier Festtage / Großer Besucherzuspruch bei Veranstaltungen

Vier heiße Tage im wahrsten Sinne des Wortes liegen hinter den Horster Einwohnern. Von Donnerstag bis gestern wurden die „Horster Woche“ mit zahlreichen Veranstaltungen für groß und klein gefeiert. Und wie es Bürgermeister Ernst-Wilhelm Mohrdiek am Donnerstag bei der Eröffnung versprochen hatte, herrschte an allen Tagen „Kaiserwetter“. Und die Horster genossen die Festtage bei Sonne. So zog Mohrdiek gestern Nachmittag eine mehr als zufriedene Bilanz. „Wir haben tolle Festtage erlebt“, sagte der Bürgermeister. Er bedankte sich nochmals bei allen Helfern aus Festausschuss und den Vereinen, ohne deren Mitwirkung die Festwoche so nicht hätte stattfinden können.

Das tollte Wetter wirkte sich besonders positiv auf die Termine im Freibad aus. Der spaßige Dreikampf mit Arschbombencontest, Eimertauchen und Luftmatratzenrallye und das Mittsommernachtsschwimmen am Freitag sowie das Meerjungfrauenschwimmen am Sonnabend lockte neben den zahlreichen Badebesuchern noch mehr Gäste als sonst ins Freibad.

Ebenfalls sehr gut besucht war am Freitagnachmittag der Mittelaltermarkt rund um die Kirche, wo Kindergarten, Pfadfinder und Kirchengemeinde einen Ausflug in frühere Zeiten anboten. Bei der frühabendlichen Kinder- und Jugenddisco hatten es die DJs allerdings ein wenig schwer, die jungen Besucher ins Zelt zu locken. Zu schön war das Wetter. Das Herumtoben auf dem Sportplatz, wo die Musik auch gut zu hören war, war für viele Kids das Motto des Abends.

Anstrengend war es am Sonnabend beim sportlich-lustigen Zehnkampf auf dem Sportplatz. Trotz glühender Hitze trauten sich dennoch rund 70 Teilnehmer, die von der Leichtathletik-Abteilung des MTV vorbereiteten Wettkämpfe wie Sekundenlauf, Zielspringen, Kugelstoßen mit Medizinbällen oder Sprung aus der Hocke mitzumachen.

Die große Mittsommernachtsparty am Abend fand größtenteils vor dem Festzelt statt. Die Tanzwut der Gäste ließ aufgrund der hohen Temperaturen ein wenig zu wünschen übrig, aber dennoch unterhielt man sich bestens. Der neue Morgen war schon lange angebrochen, als die letzten Gäste das Fest verließen.

Höhepunkt war am gestrigen Sonntag der Familientag rund um das neue Sportlerheim. Die Organisatoren der „Horster Woche“ hatten in Zusammenarbeit mit den Vereinen und Verbänden eine einladende Festwiese aufgebaut, auf der es Spiel, Spaß und Unterhaltung satt gab. Dank der Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr gab es auch ausreichend Erfrischung. Ein mit Löchern durchsetzter Schlauch sorgte besonders bei den Kinder für Ansturm. Nicht wenige mussten total durchnässt den Heimweg antreten, was aber aufgrund der hochsommerlichen Witterung kein Problem darstellte.

Rodeo-Reiten auf dem elektronischen Bullen, Hau den Lukas, Zielspritzen und -werfen, Hüpfburgen und viele weitere Spiele sorgten für ungebrochene Unterhaltung bei den jüngeren Gästen. Die älteren schauten sich an den Ständen der Vereine um, genossen einen geselligen Nachmittag mit viel Klönschnack und ausreichend Erfrischungsgetränken, Kaffee, Kuchen und Waffeln. Viele nahmen auch die Möglichkeit wahr, eine Runde mit einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr durch den Ort zu drehen. Die Wehr präsentierte ihre Fahrzeuge und warb um weitere aktive Mitglieder. Auch die angebotenen Hubschrauberrundflüge wurde sehr gut angenommen.

Ihren großen Dank an Horst und Deutschland demonstrierten die in der Gemeinde wohnenden Flüchtlinge. Sie bereiteten kostenlos Speisen aus ihrer Heimat für die Besucher des Festes zu. Für die musikalische Unterhaltung der Veranstaltung sorgte die Band „Lace On Wood“ mit passender Livemusik. Ein Platzkonzert des Horster Musik-Corps und die Vorführung von Zumba-Tänzerinnen auf der Festwiese sorgten für weitere Highlights. Und trotz der großen Hitze war auch die Vorführung der MTV-Bühnentanzabteilung in der Sporthalle der Jacob-Struve-Schule sehr gut besucht. Rund eine Stunde lang zeigte die jungen Tänzerinnen und Tänzer Ausschnitte ihres Repertoires und erhielten den verdienten Applaus.

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