zur Navigation springen

Elmshorner Nachrichten

09. Dezember 2016 | 04:59 Uhr

Musik : „Lottes Musiknacht“ startet durch

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Ein neuer Verein ist ab sofort Träger der beliebten Elmshorner Konzertreihe.

Elmshorn | Rolf „Lotte“ Reinstrom (60) ist ein Typ. Das will der Elmshorner mit Wohnsitz in Altenmoor auch sein. Langes Haar, Wuschelbart, entwaffnendes Lächeln: das sind seine Markenzeichen. Und natürlich seine Reiselust. In der ganzen Welt ist er unterwegs und begeistert immer wieder die Besucher von Vortragsabenden mit seinen Erlebnissen. Doch Rolf Reinstrom ist ebenfalls ein großer Fan handgemachter Musik, besonders Folk und Singer-Songwriter interessieren ihn. Die Elmshorner profitieren auch von dieser Leidenschaft. Unter dem Motto „Lottes Musiknacht“ organisiert er gut besuchte Konzerte. Mit Gleichgesinnten hat Reinstrom jetzt einen Verein geründet.

Seit dem 16. September bereichert „Lottes Musiknacht e.V.“ das Elmshorner Kulturleben. Vorsitzender ist Initiator Reinstrom selbst. Als Stellvertreter steht ihm Peter Jepsen zur Seite. Als Mitarbeiter der Stadtverwaltung kennt er sich in der Kulturszene bestens aus. Der neue Verein hat aktuell 37 Mitglieder. Es sollen noch viel mehr werden.

Der Eintritt ist frei

„Wir wollen dem Publikum hochwertige, handgemachte Musik bieten“, sagt Rolf Reinstrom. Jedermann soll sich einen Besuch der Konzerte leisten können. „Der Eintritt ist grundsätzlich frei, die Besucher spenden, was sie können“, so der Vorsitzende. Besonders wichtig: Wer dabei sein will, muss sich anmelden. In der Vergangenheit waren die Musiknächte im „Haus 13“, im Industriemuseum oder im Kranhaus gut besucht und das Publikum bunt gemischt. Reinstrom: „So soll es sein.“

Sechs bis acht Konzerte will der neue Verein im Jahr organisieren. Nationale und internationale Folk-Stars und Songwriter sollen auftreten. „Damit ergänzen wir das kulturelle Angebot in der Region sinnvoll“, sagt Rolf Reinstrom. In der Vergangenheit waren unter anderem Amanda Rheaume, Danny Schmidt und Sarah MacDougall bei „Lotte“ zu hören.

Zusammenarbeit

„Wir wollen keine Konkurrenz für die anderen Kulturanbieter in der Stadt sein. Im Gegenteil, wir arbeiten mit ihnen zusammen“, sagt Rolf Reinstrom. Deshalb gibt es „Lottes Musiknacht“ an verschiedenen Standorten. Im „Haus 13“, im Kranhaus, auf der Klostersande, im Industriemuseum und auf Rolf Reinstroms Grundstück in Altenmoor. Dort hat der Veranstalter eine kleine Open-Air-Bühne gebaut. Übrigens: Das Gelände trägt den Namen „Lomaloma“ nach einem Ort auf der Fiji-Insel Vanua Balavu. Rolf Reinstrom war während seiner Weltreisen dort mehrfach zu Gast.

Der neue Kultur-Anbieter findet auch in der Elmshorner Geschäftswelt Unterstützer. Eine Reihe von Firmen sponsern „Lottes Musiknacht“.

Ausführlich präsentiert sich der Verein auf seiner Homepage im Internet. Dort sind Hintergrundinformationen, aktuelle Termine und Veranstaltungsorte zu finden. Publikum und Künstler können über die Seite Kontakt mit Rolf Reinstrom aufnehmen. „Wir hoffen auf viele Rückmeldungen “, sagt er. Und natürlich auf viele Konzertbesucher. Doch da hat Vereins-Vize Peter Jepsen keine Bedenken: „Bei Lotte ist die Bude immer voll“.

Die nächsten Konzerte

Am  Freitag, 11. November, gastiert „Lottes Musiknacht“ im Elmshorner Industriemuseum an der  Catharinenstraße 1.  Auf der Bühne steht der Schotte Brian McNeill. Beginn  20 Uhr (Einlass 19 Uhr). Seit 45 Jahren ist der Songwriter, Autor und Produzent in der ganzen Welt unterwegs. Ob als Solokünstler oder mit  Bands wie der 1969 von ihm gegründeten Battlefield Band: Brian McNeill fesselt sein Publikum mit seinen Songs, Geschichten und gewaltigen Bühnenpräsenz. Der Veranstalter bittet um  Anmeldung per Mail unter rolfreinstrom@ gmail.com oder zu den Öffnungszeiten im Museum. Für  das Konzert gibt es noch Restkarten.

Am  Sonntag, 27. November, ist wieder das Industriemuseum Veranstaltungsort der Musiknacht.  Andy Irvine ist der Star des Abends. Beginn  19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr). Mit 74 Jahren bereist Andy Irvine seit 45 Jahren die Bühnen der Welt. Offen für musikalische Impulse, flossen insbesondere durch längere Balkan-aufenthalte von Irvine ganz neue Elemente in die irische Musik ein. So gehört die Bouzouki, ein südosteuropäisches Saiteninstrument, zum festen Repertoire von Andy Irvine, ebenso wie die Mandola und Mundharmonika.  Anmeldung per Mail unter rolfreinstrom@ gmail.com oder zu den Öffnungszeiten im Museum.

 

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 05.Nov.2016 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen