zur Navigation springen

Elmshorner Nachrichten

07. Dezember 2016 | 19:24 Uhr

Polizei und Stadt zufrieden : Kreiselumbau am Adenauerdamm

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Rechtzeitig zum Schulbeginn am vergangenen Montag wurde der Kreisverkehr am Adenauerdamm /Am Ramskamp fertig.

Elmshorn | Die Ampeln sind weg. Die Zebrastreifen und die Furten für Fahrradfahrer sind da. Rechtzeitig zum Schulbeginn am vergangenen Montag wurde der Kreisverkehr am Adenauerdamm /Am Ramskamp fertig. Ziel der Stadt: Ohne Ampeln soll sich der Verkehrsfluss verbessern, lange Rückstaus vermieden werden. Früher gab es hier zwei Zebrastreifen und zwei Ampeln.

Der Verkehr fließt, aber hat die neue Regelung Auswirkungen auf die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern? Die Waldorfschule ist hier angesiedelt, der Sportverein, die Berufsbildungsstätte – und die KGSE ist auch nicht weit weg. Keine Frage: Viele Fußgänger und Radfahrer queren den Kreisel am Adenauerdamm.

Nicht nur Mitarbeiter aus dem Rathaus waren am Montag und Dienstag zu Schulbeginn und Schulende vor Ort, sondern auf Wunsch der Stadt auch Beamte der Elmshorner Polizei. Sie beobachteten und schätzten die Verkehrssituation ein. „Es gab leichte Verunsicherungen bei allen Verkehrsteilnehmern“, betonte Polizist Frank Heese. „Das muss sich alles noch einspielen.“ Auffällig aus Sicht der Polizei: Viele Radfahrer zeigen nicht an, in welche Richtung sie ihre Fahrt fortsetzen wollen, biegen plötzlich doch an einer Furt ab.

Wichtig ist, dass nicht nur den Fußgängern an den Zebrastreifen Vorrang eingeräumt werden muss. Auch die Radler, die die separaten Furten nutzen, haben Vorfahrt. Denn obwohl die Fahrradfahrer nicht direkt durch den Kreisel fahren, sondern um ihn herum gelenkt werden, gehören die Querungshilfen laut Christina Schötzow vom Flächenmanagement der Stadt zum Kreisverkehr. Schötzow war selbst vor Ort. „Der Kreisverkehr wird von allen Verkehrsteilnehmern gut angenommen“. Ihre Beobachtung: Radler fahren nicht immer wie vorgeschrieben rechts herum, sondern in die verkehrte Richtung. „Das ist selbstgefährdend“, sagt Schötzow.

An beiden Tagen nutzten Hesse und sein Kollege Karsten Korsch die Chance, Radler auf falsches Verhalten hinzuweisen, aber auch mit Autofahrern zu sprechen. „Es ist durch die Beschilderung vor dem Kreisel klar geregelt, dass die Autofahrer die Vorfahrt achten müssen“, sagt Korsch. Zu gefährlichen Situationen ist es aus Sicht der Polizei – zumindest an diesen beiden Tagen – im Kreisverkehr nicht gekommen.

Die Ampeln sind weg: Damit besitzt Elmshorn nur noch einen Kreisel, der auch eine Ampelanlage besitzt – bundesweit ziemlich einzigartig. Vorerst soll der Kreisverkehr Langelohe/Köllner Chaussee aber nicht angetastet werden.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen