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Elmshorner Nachrichten

09. Dezember 2016 | 20:25 Uhr

Konsequente Politik sieht anders aus

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Debatte um Burka-Verbot

Es ist noch gar nicht lange her, da spuckten SPD, Grüne und Linke Gift und Galle, weil CDU und CSU Familien, die die (kosten-)intensive Aufgabe der Kindererziehung selbst übernahmen, per Betreuungsgeld ein wenig unterstützen wollten. „Herdprämie“, „rückwärtsgewandtes Gesellschaftsbild“, „frauenfeindlich“, so nur einige der Vorwürfe aus der linken Ecke. Hamburgs Sozialdemokraten zogen sogar gegen das Betreuungsgeld vor Gericht und sorgten so schließlich dafür, dass das Betreuungsgeld mangels Zuständigkeit des Bundes abgeschafft werden musste. So weit, so schlecht. Viele der damals angeführten Argumente könnten mit weitaus größerer Berechtigung gegen das Tragen von Burka und Nikab angeführt werden. Doch von einem Verbot wollen SPD, Grüne und Linke nichts wissen.

Um es noch einmal deutlich zu machen: Eine staatliche Hilfe für Familien bei der Kindererziehung ist laut SPD, Grünen und Linken frauenfeindlich und muss beseitigt werden. Das Einsperren von Frauen in Stoffgefängnisse wird dagegen hingenommen. Wer soll das verstehen? Mit konsequenter Politik hat das jedenfalls ebenso wenig zu tun, wie das Tragen von Burkas mit Integrationswilligkeit.

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erstellt am 25.Aug.2016 | 14:26 Uhr

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