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Elmshorner Nachrichten

09. Dezember 2016 | 20:25 Uhr

Aus der Gemeindevertretung : Klein Offenseth-Sparrieshoop setzt auf E-Autos

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Gemeindevertreter erwägen die Einrichtung von zwei Ladestationen in der Gemeinde.

Klein Offenseth-Sparrieshoop | Klein Offenseth-Sparrieshoop könnte bald neue Container-Standorte und mehrere Ladesäulen für Elektro-Autos bekommen. Die Betonung liegt auf „könnte“, denn noch wurde für beide Projekte kein abschließender Beschluss gefasst. Während ihrer jüngsten Sitzung sprachen sich die Gemeindevertreter dafür aus, beide Themen noch einmal ausführlich im Verkehrs- und Umweltausschuss zu beraten. Erst danach soll eine Entscheidung fallen.

Einig waren sich die Lokalpolitiker über die Lage der drei angedachten Containerstandorte. Einige der bisherigen Plätze seien „eher provisorischer Natur“, sagte Rainer Bonnhoff. Vermutlich werden die Container in Sparrieshoop demnächst im Kurvenbereich gegenüber Dieckendeel, in der Waldstraße und in der Horster Landstraße auf Höhe des Spielplatzes stehen. Zuvor soll der Untergrund auf allen genannten Flächen noch gepflastert werden. 50.000 Euro sollen im Haushalt für das Projekt veranschlagt werden. Wichtig ist den Gemeindevertretern, dass die neuen Standorte genügend Platz bieten und verkehrssicher sind.

Bürgermeister Günther Korff brachte die Idee von zwei Ladestationen für E-Autos ins Spiel. Das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) mit Sitz in Berlin hat im Herbst 2015 die Studie „Elektromobilität in Schleswig-Holstein: Nachfragepotenziale und Realisierungsoptionen“ herausgegeben, in der hundert Makrostandorte mit dem größten Potenzial zur Errichtung von Ladeinfrastruktur in Schleswig-Holstein ermittelt wurden.

Die Gemeinde Klein Offenseth-Sparrieshoop wurde im Rahmen der Studie als Makrostandort eingestuft. Entsprechend hofft Korff auf Zuschüsse für das Projekt. Dann aber „müssten die Anlagen innerhalb eines halben Jahres fertig sein“. Die Gemeindevertreter waren sich jedoch darüber einig, sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen zu wollen und nicht zu sehr auf mögliche Zuschüsse zu schielen, sondern Effektivität und Durchführbarkeit in den Vordergrund zu stellen. Nun soll sich der Verkehrsausschuss des Themas annehmen. Wie viele Ladestationen im Dorf installiert werden sollen, und ob das Projekt überhaupt umgesetzt wird, ist offen.

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erstellt am 13.Jul.2016 | 12:11 Uhr

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