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Elmshorner Nachrichten

04. Dezember 2016 | 23:30 Uhr

Kita-Portal: Elmshorn ist schon dabei

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Projekt Freie Betreuungsplätze im Internet finden

Die Suche nach einem Kita-Platz: Das kann für Eltern ganz schnell zu einer anstrengenden und nervenaufreibenden Prozedur werden. In Elmshorn wird jetzt alles viel leichter. Die Stadt hat sich als erste Kommune im Kreis Pinneberg dem landesweiten Kita-Portal angeschlossen. Online, mit ein paar Klicks, kann der freie Platz in Kitas und Krippen gefunden werden. „Das System kann schon genutzt werden, ist aber noch im Aufbau“, sagt Elmshorns Kinder- und Jugendamtschefin Heike Rosemann. 19 von 22 Elmshorner Kitas sind schon dabei. Ab 2017 sollen alle Daten erfasst sein. Langfristig ist ein Ampelsystem auf dem Online-Portal geplant, um den Nutzern einen schnellen Überblick über die Platzsituation zu ermöglichen.

Kita-Planung: In fast allen Städten viel zu oft ein Glücks- und Verwirrspiel. Zwei Zahlen machen das Dilemma deutlich: In der Stadt Elmshorn gab es 3500 Jungen und Mädchen im Alter zwischen null und sechs Jahren. Auf den Wartelisten der 22 Kindergärten tummelten sich zu diesem Zeitpunkt aber 12  000 Kinder. Die ausufernden Mehrfachanmeldungen sollen durch das Kita-Portal verhindert werden. „Nicht nur die Eltern werden profitieren, sondern auch die Mitarbeiter in den Kitas und Verwaltungen“, verspricht Rosemann.

Kindertagesstätten aus anderen Regionen des Kreises Pinneberg sind derzeit auf dem Kita-Portal noch nicht verzeichnet. Dies wird sich jedoch wahrscheinlich bald ändern: Die Stadt Schenefeld ist zu diesem Thema bereits im Gespräch mit den Kindergärten. „Wir als Stadt fänden es sehr gut, wenn sich alle daran beteiligen“, sagte Melf Kayser, Büroleiter in Schenefeld. In Pinneberg hat die Politik vor Kurzem beschlossen, möglichst alle Kindertagesstätten von einer Beteiligung zu überzeugen. Die Vorbereitungen dazu laufen derzeit. Seite 3

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