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Elmshorner Nachrichten

09. Dezember 2016 | 18:31 Uhr

„Ein Ort für Begegnungen“ : Kirchliches Zentrum Elmshorn eingeweiht

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Neubau: Bischof Magaard weiht das kirchliche Zentrum Elmshorn ein. Die Hälfte der Wohnungen sind bereits vermietet.

Elmshorn | Der evangelische Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf hat in Elmshorn ein Zeichen gesetzt. Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit steht das neue Kirchliche Zentrum an der Kirchenstraße 1-3. Rund acht Millionen Euro hat der schicke Backsteinbau gekostet, der kirchliche Dienst und Werke sowie Wohnungen beherbergt. Mehr als 500 Gäste waren am Montag bei der Einweihung dabei. Alle waren sich einig: Die Kirche stärkt nicht nur den Standort Elmshorn, das repräsentative Gebäude verändert auch das Bild der City nachhaltig.

Folgende Einrichtungen sind  im neuen Kirchlichen Zentrum an der Elmshorner Schulstraße 1-3  zu finden: Jugendwerk,ökumenische Arbeitsstelle, Kita-Werk, Kita-Fachberatung, Frauenwerk,  Kirchengemeindeverband, Bildungsarbeit und Spiritualität, Notfallseelsorge, Mitarbeitervertretung. Kirchengemeinde St. Nikolai, Büros der Diakonie. www.kirchenkreis-rantzau.de

Aus Schleswig war Bischof Gothart Magaard angereist, um den Komplex einzuweihen. „Hier ist wirklich etwas entstanden, das Gebäude soll in Zukunft ein Ort für Begegnungen sein. Ich freue mich mit Ihnen über diesen neu geschaffenen Bau, in dem so viele verschiedene Menschen arbeiten, aber auch leben werden“, sagte Magaard, der Gebete und gemeinsame Lieder in seine Ansprache mit einschloss.

Thomas Bergemann, Probst des Kirchenkreises Rantzau, bedankte sich beim Elmshorner Architekturbüro GRS Reimer für Planung und Baumanagement, bevor GRS-Geschäftsführer Thomas Ritscher dem Propst den symbolischen Schlüssel für den Neubau überreichte.

Bewährungsprobe für den neuen Saal: 500 Besucher waren zur Eröffnung gekommen.
Bewährungsprobe für den neuen Saal: 500 Besucher waren zur Eröffnung gekommen. Foto: Peneranda
 

Anschließend verdeutlichte Thomas Bergemann in seiner Ansprache, dass „ein langer und auch steiniger Weg“ hinter den Verantwortlichen liege, bei dem es manche Kontroverse gegeben habe. „Jetzt aber sind wir begeistert von der Fassade mit vier verschiedenen Klinkern und Platz für viele Mitarbeiter und Bewohner. Das Gebäude passt in die Stadt“, sagte der Probst. Er bedankte sich bei Planern und beteiligten Mitarbeitern des Kirchenkreises mit kleinen Schutzengeln für ihr Engagement während der Bauzeit.

Ein Geschenk für die Stadt ist das neue Gebäude aus der Sicht von Bürgermeister Volker Hatje. Seine Einschätzung: „Das Kirchliche Zentrum wertet die City auf und ist als zukunftsweisendes Projekt der Startschuss für die Innenstadtsanierung“. Der Verwaltungs-Chef wies darauf hin, dass die Hälfte der 23 Wohnungen im Gebäude bereits vermietet seien. „Ein Signal für die Akzeptanz“.

Das neue Kirchliche Zentrum  an der Elmshorner Kirchenstraße: Neben den Büros des Kirchenkreises sind in dem Gebäudekomplex 23 Wohnungen zu finden.
Das neue Kirchliche Zentrum an der Elmshorner Kirchenstraße: Neben den Büros des Kirchenkreises sind in dem Gebäudekomplex 23 Wohnungen zu finden. Foto: Penaranda
 

Das bestätigte auch Kurt Puls, bis 2009 Propst des Kirchenkreises Rantzau. Er war aus Nordfriesland an seine alte Wirkungsstätte gekommen. Er wollte bei der Einweihung des Baus dabei sein, den er beim Start der Planungen vor mehr als zehn Jahren abgelehnt hatte. „Ich muss zugeben, ich war dagegen, es war mir zu teuer“, sagte Puls. Jetzt aber sei er froh, dass „Menschen mit Mut und Elan“ den Bau realisiert hätten.

Nach dem offiziellen Teil hatten die Besucher Gelegenheit, das Haus kennenzulernen. Viele kirchliche Mitarbeiter haben ihre Büros bereits in Besitz genommen. Noch sind Restarbeiten zu erledigen, doch der Alltag hat bereits Einzug gehalten.

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erstellt am 07.Sep.2016 | 16:30 Uhr

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