zur Navigation springen

Elmshorner Nachrichten

07. Dezember 2016 | 09:47 Uhr

Einfach zu nass und zu kalt : Freibadsaison: Weniger Besucher als im Vorjahr

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Etwa 70.000 Besucher nutzen das Freibad in dieser Saison. Das sind 4000 weniger als im Jahr 2015.

Brameshuber | Zu kalt und zu nass: Das Wetter spielte in diesem Sommer nicht wie gewünscht mit – und das bekam vor allem der Badepark Elmshorn zu spüren. In das Freibad strömten in dieser Saison „nur“ 70.000 Gäste. Im vergangenen Jahr waren es noch 74  000 Besucher. „Das war ein normales, kein herausragendes Jahr“, bilanzierte dann auch Stadtwerke-Chef Sören Schuhknecht. Bei besserem Wetter wären die Zahlen besser gewesen.

Weniger Besucher bedeutet für die Stadtwerke als Betreiber des Badeparks auch weniger Umsatz. „Dieses Bad ist ein Stück Daseinsvorsorge für Elmshorn und die Gemeinde drum herum “, betont Schuknecht. Es könne nicht kostendeckend geführt werden. Genaue Zahlen für 2016 konnte er noch nicht nennen. Aber große Sorgenfalten zeichnen sich angesichts des Besucherschwunds dennoch nicht auf der Stirn des Stadtwerke-Chefs ab. „Wir planen vorsichtig.“

109 Öffnungstage zwischen dem 15. Mai und dem 4.September: „Die Durchschnittstemperatur lag nur bei 21 Grad“, sagt Bäderbetriebsleiter Jürgen Gerweler. „Wir brauchen 24 Grad.“ Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Es gab nur fünf richtige Sonnentage und 37 Tage mit leichter Bewölkung. An 13 Tagen hat es geregnet. An 31 gab es leichten Regen. „Das kann man schon als verregneten Sommer bezeichnen“, sagt Schuhknecht.

Am heißesten Tag des Sommers – der 25. August mit 33 Grad – vergnügten sich 2758 Besucher im Badepark. Zum Vergleich: Der Spitzenwert im Jahr 2015 lag bei 4000 Tagesgästen. Der kälteste Tag in der Sommersaison war der 15. Mai mit gerade einmal zwölf Grad. Der stärkste Besuchermonat war der August mit 18.600 Gästen. Zum Vergleich: Im August 2015 verzeichnete der Badepark 24.600 Besucher.

Trotz des wetterbedingten Rückgangs der Gästezahlen: Gerweler ist gar nicht unzufrieden. „Andere Schwimmbäder zählten im Vergleich weniger Besucher.“ Absolut positiv. Es gab keinen Badeunfall in der Saison, keinen Einsatz des Rettungsdienstes und auch keine Vorkommnisse oder Auffälligkeiten mit Flüchtlingen. „Unsere Mannschaft funktioniert“, sagte Gerweler. Auch Schuhknecht zieht in punkto Sauberkeit und Hygiene – beides spiele eine große Rolle für Besucher – ein positives Fazit. „Das können wir beeinflussen. Das Wetter nicht.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen