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Elmshorner Nachrichten

25. Mai 2016 | 15:00 Uhr

Vollbrand in der Johannesstraße : Explosionen in Elmshorn - Betreiber der ausgebrannten Werkstatt im Krankenhaus

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Das Areal rund um den Brandort wurde weiträumig abgesperrt. Es soll mehrere Explosionen gegeben haben.

Elmshorn | Mitten in der Innenstadt von Elmshorn ist am Montagmittag ein Feuer in einer Autowerkstatt ausgebrochen, meterhoch stiegen zeitweise dunkle Rauchwolken auf. Das Gebäude befindet sich in der Johannesstraße. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot am Einsatzort und versuchte das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Dabei löschten die Feuerwehrleute nicht nur vom Boden aus. Auch eine Drehleiter und ein Teleskopmastfahrzeug wurden eingestzt. Für die Feuerwehr Elmshorn galt Vollalarm. Zusätzlich wurde Unterstützung aus den Gemeinden Klein Nordende und Horst angefordert. Der Kreisbrandmeister Frank Homrich war ebenfalls an der Einsatzstelle.

Der Bereich rund um die Johannesstraße wurde großräumig abgesperrt. Immer wieder waren aus dem Inneren des Gebäudes Explosionen zu hören. Die schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Der Grund für das Feuer ist bislang noch nicht bekannt. Der 44-Jährige Betreiber der Werkstatt hatte, als er von dem Feuer erfuhr, einen Schock erlitten und wurde in einem Krankenhaus gebracht. Andere Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Die Werkstatt, in der es brannte, hat sich auf die Reparatur von historischen Fahrzeugen spezialisiert. Der gesamte Gebäudekomplex ist jetzt weitestgehend zerstört.

Foto: Petersen
Foto: Petersen
 

In der Werkstatt befanden sich drei Fahrzeuge, die ausgebranntsind. Eine unmittelbar angrenzende Lagerhalle eines Möbelgeschäftes im selben Gebäudekomplex ist ebenfalls brandbetroffen. Ab 17 Uhr war die anfangs extreme Rauchentwicklung soweit eingedämmt, dass die Warnmeldung an die Bevölkerung, Fenster und Türen geschlossen zu halten, zurückgenommen werden konnte. Die Polizei schätzt den Sachschaden momentan auf über eine halbe Mio. Euro. Die genaue Schadenshöhe muss erst ermittelt werden. Der Brandort ist für die weiteren Untersuchungen beschlagnahmt.

Foto: Amsberg
Foto: Amsberg
 

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erstellt am 29.Feb.2016 | 12:30 Uhr

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