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Elmshorner Nachrichten

07. Dezember 2016 | 19:29 Uhr

Wohnkultur im „Lindenpark“ : Erste Bewohner ziehen Ende des Jahres ein

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Im Bauprojekt am Niedernmoorweg entstehen zurzeit 60 neue Wohnungen. Erste Einheiten sollen noch in diesem Jahr bezugsfertig sein.

Elmshorn | Paare oder Alleinstehende, die ihre Einfamilienhäuser in Elmshorn und Umgebung verkaufen und sich etwas Kleineres, Praktisches suchen; die Zinsen sind niedrig, da bietet sich eine Eigentumswohnung in der Stadt an. Mit Zwei- bis Dreizimmerwohnungen zu Preisen zwischen 145 000 und knapp 300 000 Euro liegen Arne Netzband und Claus Grandt offenbar in diesem Marktsegment genau richtig: Sie bauen im Projekt „Lindenpark“ gerade 60 neue Wohnungen in Elmshorn.

Von diesem Bestand sind erst vier Musterwohnungen fertig, aber schon fast alle verkauft oder vermietet: „Wir haben noch vier Wohnungen im Verkauf und zwei in der Vermietung“, sagt Netzband. Der Einzug der neuen Bewohner auf dem ehemaligen Krankenhausgelände am Niedernmoorweg ist für das vierte Quartal des Jahres geplant.

Noch drehen sich fast lautlos die Kräne über den beiden Gebäuden, setzen Maurer die letzten Steine im oberen Teil von Gebäude zwei, während Dachdecker Spanten verlegen, auf denen das Dach befestigt werden soll. Gebäude eins ist schon weiter, hier sind die Handwerker mit dem Finish beschäftigt erklärt Claus Grandt: Fliesen und Parkett verlegen, dämmen, malen.

Auf der Dachterrasse einer Penthouse-Wohnung schneidet Firat Aydemir Styroporklötze mit einem heißen Draht zu und isoliert die Dachterrasse. Grandt und Netzband führen hierher, um den Blick wirken zu lassen: die Spitze des Turms von St. Nikolai ist vom fünften Stock aus zu sehen, die Kölln-Gebäude am Hafen und das Kibek-Hochhaus.

Das Projekt Lindenpark ist für Grandts und Netzbands Firma „Bauart & Wohnkultur“ ein großes Vorhaben. Sie haben es komplett selbst geplant und finanziert und zielen dabei ins gehobene Segment: „Hochwertig und altersgerecht sind alle Wohnungen“, verspricht Arne Netzband, der sich im Unternehmen vornehmlich ums Kaufmännische kümmert.

Arne Netzband (l.) und Claus Grandt leiten „Bauart und Wohnkultur“, die Elmshorner Firma ist Bauherr im Lindenpark.
Arne Netzband (l.) und Claus Grandt leiten „Bauart und Wohnkultur“, die Elmshorner Firma ist Bauherr im Lindenpark. Foto: Roolfs
 

Die Mieten fangen dementsprechend bei 9,50 Euro pro Quadratmeter an, die Kaufpreise liegen zwischen 2500 und 3000 Euro pro Quadratmeter. Im Angebot sind vor allem Zweizimmerwohnungen um die 50 Quadratmeter, die Penthouse-Wohnungen sind bis 100 Quadratmeter und drei Zimmer groß. Geheizt wird im Lindenpark mit einer eigenen Nahwärmeanlage, gespeist von einem Blockheizkraftwerk. „Bis auf die Fensterbauer kommen alle Handwerker aus der Gegend“, erklärt Claus Grandt, der Techniker bei Bauart und Wohnkultur. Die Bauzeit beträgt nur rund ein Jahr; der planerische und bürokratische Vorlauf dauerte fünf Jahre, berichtet Arne Netzband.

Über den Sommer kommt als großer Teil des Projekts der Park dazu. Noch fahren Baufahrzeuge übers Gelände, liegen große Erdhügel, Reste und Abfälle zwischen alten Bäumen. Aber in den kommenden Wochen soll das Gelände aufwändig renaturiert werden, kündigt Claus Grandt an.

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