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Elmshorner Nachrichten

07. Dezember 2016 | 11:48 Uhr

Harte Akkorde bei Sommerhitze : Erfolgreiche Premiere für das Open-Air-Festival am Kranhaus in Elmshorn

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Rock-Konzert. Neun Bands begeistern das Publikum.

Elmshorn | Acht Stunden Party pur – und das bei bestem Sommerwetter: Die Besucher des ersten „Rock im Kranhaus Open Air“ kamen am Sonnabend voll auf ihre Kosten. Auf dem Areal vor den Knechtschen Hallen an der Berliner Straße standen insgesamt neun Bands auf der Bühne und sorgten buchstäblich für mehrere schweißtreibende Erlebnisse der Marke „Heiß und laut“. Am Start waren Gruppen unterschiedlicher Stilrichtungen und Herkunft wie „Screaming Stereo“ (Alternative Rock) aus Heide, „Until ,We’ Die“ (Death- Metalcore) aus Brunsbüttel und „Interra“ (Modern Melodic Death-Metal) aus Hamburg sowie „Fulla“ (Crappy Punk Rock), „Soundstory“ (Alternative Rock), „Boreout Syndrome“ (Mix aus Deathmetal, Deathcore und Grindcore) und „The Pies“ (Alternative Pop Punk) aus Elmshorn, die allesamt von den Fans regelrecht abgefeiert und mit viel Applaus für ihre jeweils 30- bis 45-minütigen Auftritte bedacht wurden.

Einen etwas undankbaren Job musste bei diesem Musikreigen die Elmshorner Hardrockband „Static Operator“ leisten, die um Punkt 13 Uhr das Open Air bei stärkster Mittagshitze vor noch relativ wenigen Fans eröffnete. Doch das gut aufgelegte Quintett um Frontmann Christian Kaiser, das bereits innerhalb der Veranstaltungsreihe „Rock im Kranhaus“ (RIK) mit Erfolg aufgetreten war, ließ sich nicht beirren und lieferte einen soliden Auftritt.

Der weitere Ablauf des kleinen Festivals, das übrigens keinen Eintritt kostete und auf die Spendenfreudigkeit der Besucher setzte, erfolgte insgesamt reibungslos. Immer mehr Rockfans trafen nach und nach auf dem Veranstaltungsgelände ein, so dass auch die vor Ort errichtete Gastronomie immer mehr zu tun bekam, was gerade im Hinblick auf die Getränke nicht verwunderlich war, denn die Sonne meinte es beinah schon zu gut. Vielen Fans wurde es buchstäblich zu heiß und sie suchten phasenweise schattige Plätze auf, um der ständigen Hitzebelastung zu entgehen.

So war es auch nicht verwunderlich, dass in den frühen Abendstunden, als die Sonne hinter dem imposanten Gebäudekomplex der alten Knechtschen Hallen im Westen versank, der Stimmungs- und Aktionspegel spürbar anstieg. Seinen Höhepunkt erreichte er, als die Elmshorner Band „Kahuna“ gegen 19 Uhr als vorletzte Gruppe beim ersten „RiK Open Air“ die Bühne betrat und einen beachtlichen Auftritt folgen ließ. Der Sound ihres „Alternative Rock“ kam kraftvoll und satt herüber, die Songauswahl – unter anderem erklangen „Pinhead“, „Formicula“, „Orchestra of Angels“ und „The Horror“ – war gut getroffen und Sängerin Maya Witulski verstand es im Nu, die Fans zum aktiven Mitmachen zu animieren. Mit Hilfe von mehreren aufblasbaren Gitarren, die an die Fans gereicht wurden, wurde dann sogar nicht nur auf sondern auch vor der Bühne ordentlich abgerockt.

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erstellt am 06.Jun.2016 | 16:30 Uhr

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