zur Navigation springen

Elmshorner Nachrichten

10. Dezember 2016 | 15:38 Uhr

Elmshorn: Zufall oder Feuerteufel?

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Brandserie Auch gestern wieder mehrere Kleinfeuer im Stadtgebiet

Ein brennender Papiercontainer – das ist Alltag für die Freiwillige Feuerwehr Elmshorn. Wenn aber innerhalb einer guten halben Stunde zudem ein Wohnwagen in Brand gerät und ein Pkw in Flammen aufgeht, ist das schon ungewöhnlich. So geschehen in der Nacht zu Freitag. Die Polizei ermittelt in Richtung Brandstiftung.

Um 0.56 Uhr wurde die erste Gruppe der ehrenamtlichen Helfer zum Adenauerdamm alarmiert. Noch während dort die Löscharbeiten anliefen, ging zehn Minuten später bei der Kooperativen Regionalleitstelle Elmshorn der nächste Notruf ein. Am Rethfelder Ring brannte ein Wohnwagen; das nächste Löschfahrzeug machte sich auf den Weg. Durch ein geschmolzenes Fenster zog das Feuer auch ins Innere des Campingwagens und zerstörte die Einrichtung.

Um 1.32 Uhr bemerkten Zeugen dann den brennenden Pkw in der Parkpalette an der Julius-Leber-Straße. Das gerade am Adenauerdamm fertig gewordene Löschfahrzeug steuerte den P+R-Platz des Elmshorner Bahnhofs an. Der rote Kleinwagen war aber nicht mehr zu retten. Er brannte vollständig aus. Ruß des Rauchs legte sich auf weitere in der unteren Ebene der Parkpalette abgestellte Fahrzeuge. Die Feuerwehr war mit insgesamt 14 Kräften im Einsatz.

Nach den Brandbekämpfern übernahm die Kriminalpolizei die Arbeit– zumal es in dieser Woche nicht die ersten Brände dieser Art waren. Erst am Donnerstag wurde im Erhardweg ein Doppelcarport samt Auto und Anhänger zerstört. Am Mittwoch hatten am Ramskamp die Plane eines Lkw und am Adenauerdamm die Markise eines Wohnwagens gebrannt. Und bereits am Montag hatte ein Unbekannter im Bahntunnel Bauerweg einen Einkaufswagen mit Bekleidung angesteckt.

Noch hat die Kripo keine heiße Spur. Immerhin aber beobachteten Zeugen beim Containerbrand in der Nacht zu Freitag eine Person in weißer Oberbekleidung, Jeanshose und Basecap. Die Polizei bittet um weitere Hinweise, Tel. (0  41  21) 80  30.

zur Startseite

von
erstellt am 16.Jul.2016 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen