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Elmshorner Nachrichten

24. März 2017 | 17:11 Uhr

Eine Hommage an die Sechziger

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Musikserie Fünf Musiker haben sich der Musik von Johnny Cash, Elvis, Bob Dylan und Co. verschrieben – zusammen sind sie „Sixty-5“

Elvis Presley, die Rolling Stones, die Beatles – die großen Namen und Legenden der Musikgeschichte eröffneten Anfang der Sechziger eine völlig neue Ära in der Musikentwicklung. Für die Elmshorner Band Sixty-5 ist die Musik der sechziger Jahre der Dreh-und Angelpunkt ihres Schaffens. Fünf Musiker, Jens Andersen (Akkustik-Gitarre, Vocals), Gerhard Ehlert (Schlagzeug, Vocals), Karsten Wagener (Bass, Vocals), „Buddy“ Tewes (E-Gitarre, Vocals), Michael „Michi“ Strass (E-Gitarre, Vocals) und die Sixties ergeben zusammen „Sixty- 5“. Doch was macht die Musik der Sechziger so besonders?

Darauf finden Jens und Gerhard eine recht einfache Antwort: „Die Vielfalt, natürlich!“. Wer jetzt denkt, dass das doch ein recht simples Argument für eine bestimmte Musikrichtung ist, der täuscht sich, denn tatsächlich tat sich in den „Sixties“ eine Diversität an verschiedensten Stilen auf, die es in den 50ern schlichtweg nicht gab. Elvis und der Rock’n Roll dominierten für viele Jahre die Tanzmusik, die Beatles und die Rolling Stones überfluteten Europa mit ihrer „Beatmusik“ und in den USA berührten Johnny Cash und Bob Dylan mit Country und Folk Massen an Menschen.

Für die fünf Musiker aus Elmshorn, die in der Musik ihr größtes Hobby sehen, das sie aber dennoch ernst nehmen und mit einer gewissen Professionalität ausüben, ist diese Vielfältigkeit sowie die Bekanntheit der Musiklegenden eine große Herausforderung. Das Wichtigste in ihren Covern sei ihnen der Wiedererkennungswert der Songs, ohne dabei aber nur eine bloße Imitation zu sein. Dafür eignen sich einige Songs besser als andere, und so tüfteln und basteln die Musiker an verschiedenen Arrangements; am Ende fliegen dann manche Songs auch einfach wieder aus dem Repertoire. So zum Beispiel „Smoke on the water“ oder „Satisfaction“. Es dürfe eben nicht „ausgelutscht“ sein und muss immer noch das gewisse Etwas haben.

Das gewisse Etwas liegt sicherlich in der Magie der Sechziger selbst, in dem Tanzbaren und in der Musik, die bis heute überlebt hat. Gewürzt wird das Ganze dann durch die Elmshorner Musiker, die nicht nur ihre Instrumente spielen, sondern jeder einzelne die Vocals übernimmt und Elvis bei „Sixty 5“ einfach mal fünfstimmig singt. Dennoch begeben sich die „Sixty Fives“, die alle Ende der Fünfziger oder in den Sechzigern geboren sind, immer noch auf die Suche nach neuen Stücken, neuen Künstlern und werden auch Jahrzehnte nach der großen Musikära fündig.

Das Sahnehäubchen ist für die Bandmitglieder dann das Präsentieren der gefundenen Stücke – egal ob als Begleitband eines Elvis-Imitators, am Strand von St. Peter Ording oder Timmendorf, überall in den norddeutschen Bundesländern sind die Fünf unterwegs und lieben es, mit ihrem Publikum die bekannten Stücke gemeinsam zu singen. Doch das Elmshorner Musikleben ist ihnen das Wichtigste – da wurde schon für die Bühne am Nordufer einmal der Urlaub unterbrochen oder Auftritte in Lübeck abgesagt, denn das Hafenfest ist für die waschechten Elmshorner die Nr. 1. Ihr nächster Auftritt ist am 1. April (kein Scherz) ab 20 Uhr in der „New Tresor Lounge“ in der Kurt-Wagener-Str. 4 – der Eintritt ist frei.


Der Kontakt zu der Band im Internet: www.sixty-5.de


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