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Elmshorner Nachrichten

09. Dezember 2016 | 03:12 Uhr

Umbau der Paul-Dohrmann-Schule : Eine Bewegungs-Kita für Elmshorn

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Umbau In der Paul-Dohrmann-Schule entstehen 95 Betreuungsplätze. Einrichtung „Stoppelhopser“ wird saniert und erweitert.

Elmshorn | Im kommenden Jahr geht es los. Das ehemalige Förderzentrum, die Paul-Dohrmann-Schule in Elmshorn, wird zu einer Kindertagesstätte umgebaut. Das hat die Politik beschlossen. Das Gebäude befindet sich im Besitz der Stadt. Elmshorn bekommt damit seinen ersten Bewegungskindergarten. Allerdings werden die Kinder erst ab 2019 in der neuen Einrichtung betreut. Der Umbau der Schule soll in zwei Bauabschnitten erfolgen. Für 2017 stehen 700.000 Euro zur Verfügung.

„Die Kita-Aufsicht des Kreises war bei der Besichtigung vor Ort begeistert“, betonte Elmshorns Amtschefin für Kinder, Jugend, Sport und Schule, Heike Rosemann. In der Paul-Dohrmann-Schule entstehen 95 neue Betreuungsplätze in drei Elementargruppen (Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren), in drei Krippengruppen (null bis drei Jahre) und einer Familiengruppe (null bis sechs Jahre).

Die Stadt hatte schon länger ein Auge auf die Schule geworfen. Denn seit dem 1.    August ist die Paul-Dohrmann-Schule ein Förderzentrum ohne Schüler vor Ort. Diese werden inzwischen inklusiv an den Regelschulen unterrichtet. Nur ein kleiner Teil des Gebäudekomplexes wird künftig noch von der Verwaltung und von Lerngruppen genutzt. Zudem ist eine Fläche an den Kreis Pinneberg vermietet. Dort ist die Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht. Sie wird innerhalb des Gebäudes umziehen.

Im ersten Bauabschnitt werden die ehemaligen Schulräume in Betreuungs- und Nebenräume umgebaut. Die Turn- und Gymnastikhalle folgen dann in einem zweiten Schritt. Sie sind stark sanierungsbedürftig. Für die neue Kita wird mit Hilfe eines Teilnahmewettbewerbs ein neuer Träger gesucht.

Eine Million Euro für Awo-Kita

Die Stadt wird auch kräftig in die Sanierung und Erweiterung der größten Elmshorner Betreuungseinrichtung investieren – in die Awo-Kita-Stoppelhopser. Das hat die Politik ebenfalls beschlossen. Um das 40 Jahre alte Gebäude zu modernisieren – dort werden 140 Jungen und Mädchen betreut – sind 875.000 Euro nötig. Die Stadt hofft auf Zuschüsse aus Bundesmitteln in Höhe von 250  000 Euro.

Endlich soll auch der bisher fehlende überdachte Unterstand für Krippen- und Kinderwagen im Eingangsbereich geschaffen werden. Zudem wird es einen Anbau für einen Mitarbeiterraum geben. Die veranschlagten 106.000 Euro muss die Stadt allein tragen. Fördermittel von Bund und Land könnte es dagegen für die Schaffung von zusätzlichen 15 Betreuungsplätzen in einer Familiengruppe geben. Für die nötige Sanierungs- und Umbauarbeiten fallen nochmal zirka 115.000 Euro an. Insgesamt investiert die Stadt mehr als eine Million Euro in die „Kita Stoppelhopser“. Die Arbeiten in der Kindertagesstätte sollen im kommenden Jahr beginnen.

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