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Elmshorner Nachrichten

09. Dezember 2016 | 10:46 Uhr

Jubilympische Spiele : Ein HSV-Fanclub gewinnt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Spaßspiele bei der Feuerwehr in Klein Nordende.

Klein Nordende | In einen Hindernisparcours der besonderen Art verwandelte Klein Nordendes Feuerwehr am Sonnabend das örtliche Sportplatzgelände. Die Brandbekämpfer hatten zu den wohl weltweit ersten „jubilympischen Spielen“ eingeladen – und ein Dutzend Teams folgte dem Ruf. Eigentlich hätte das Spektakel schon vor einem Jahr über die Bühne gehen sollen – eben pünktlich zum 125-jährigen Jubiläum der Wehr. Doch Wetterkapriolen setzten den Spielen ein abruptes Ende, noch bevor sie angefangen hatten. Da der Holsteiner aber nicht nur hartnäckig sondern auch ausgesprochen gewitzt ist, ließ man die Jubilade nicht ausfallen, sondern verschob sie um ein Jahr.

Lange Leitung:  Besonders bei dieser Herausforderung war Teamarbeit gefragt.
Lange Leitung: Besonders bei dieser Herausforderung war Teamarbeit gefragt. Foto: Wittmaack

Nun, im zweiten Anlauf, klappte es. Dabei waren die Wetterprognosen wieder arg durchwachsen. Doch als um kurz nach 10 Uhr der Startschuss fiel, war noch kein Tropfen Regen gefallen. Und auch der erste Schauer, der pünktlich eine halbe Stunde später einsetzte, konnte den Spielen nichts mehr anhaben. Einhelliges Motto: „Wir ziehen das hier durch, egal, was vom Himmel kommt.“ Das jubilympische Feuer wurde entzündet, und natürlich durften auch Eröffnungsreden geschwungen werden. Eine, um genau zu sein. Wehrführer Martin Höppner wünschte viel Spaß und versicherte, „dass das Wettkampfkomitee absolut unbestechlich“ sei.

Auch Doping war bei dem Klein Nordender Feuerwehrspielen kein Thema. Die Mannschaften bestanden aus zwei bis zwölf Teilnehmern, was zwar zu gewissen Ungerechtigkeiten führte, aber ohne Murren hingenommen wurde. Angerückt waren unter anderem Team befreundeter Wehren aus Sparrieshoop, Groß Nordende, Tornesch und sogar Rantum auf Sylt. Natürlich gingen auch etliche Lokalmatadoren ins Rennen. So beispielsweise der örtliche Spielmannszug, der Schützenverein, der HSV-Fanclub und der Feuerwehr-Förderverein.

Das ideale Team fasste ein Schiedsrichter in einem Satz zusammen: „Gut wären Hirn und Kraft“. Hindernisse waren zu überklettern, Schwämme wurden geworfen, und Papierboote mit Lungenkraft ins Ziel manövriert. Jedes Team musste alle 15 Stationen meistern, wobei nur die elf Besten in die Wertung einflossen. Ach ja: Sieger gab es auch zu bejubeln. Als Gewinner der „jubilympischen Spiele“ feiern lassen durfte sich das Team des HSV-Fanclubs 20er Revier, gefolgt von der Wehr aus Rantum und den Drittplatzierten vom Klein Nordender Schulverein. Statt Medaillen gab es massive Holzschnitzereien für die Siegermannschaften. Eben so, wie es sich für urig-humorvolle „jubilympische Spiele“ gehört.

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erstellt am 05.Sep.2016 | 16:00 Uhr

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