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Elmshorner Nachrichten

06. Dezember 2016 | 11:16 Uhr

Geschenk für Elmshorn : Ein Esel fürs Rathaus

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Wirtschaftsgemeinschaft Grauer Esel hat der Stadt zum 875. Geburtstag einen ihrer Esel geschenkt.

Elmshorn | Die Krückaustadt wird in diesem Jahr 875 Jahre alt – und zum Geburtstag macht man Geschenke. Das Präsent, das der Vorsitzende der Wirtschaftsgemeinschaft Grauer Esel, Ralf Götzenberger, gestern an Stadtrat Dirk Moritz übergab, ist aber ein ganz besonderes: Ab sofort hat die Stadt ihren eigenen grauen, beziehungsweise noch weißen Esel, der bald kunterbunt werden soll.

Bereits seit Juni stehen 15 Langohren überall im Gewerbegebiet Grauer Esel verteilt (wir berichteten). Jedes Mitglied der Werbegemeinschaft hat seinen Esel von Künstlern, Schülern oder Mitarbeitern individuell und bunt gestalten lassen – auch Emil, der Esel der Elmshorner Nachrichten, hat seine neue Heimat mittlerweile vor der Aral-Tankstelle an der Hamburger Straße gefunden.

Jetzt hat also auch die Stadt ihren eigenen Esel, bislang lediglich geschmückt mit einer großen, roten Schleife. Das soll sich aber noch ändern, in den nächsten Wochen gibt es einen internen Wettbewerb unter den Mitarbeitern der Stadtverwaltung. „Wir sind schon sehr gespannt, was sich da an geballter Kreativität auf unseren Schreibtischen auftürmen wird“, sagte Stadtrat Moritz.

Für die Mitglieder der Wirtschaftsgemeinschaft war das Geschenk an die Stadt Ehrensache. „Außen- und Innenstadt leben voneinander. Wir wollen die Zusammenarbeit mit der Stadt intensivieren“, sagte Götzenberger. Dass der Esel dann auch noch – mit ein bisschen gutem Wissen – mit einem Nettopreis von 830 Euro und Transportkosten von 45 Euro genauso viel kostet wie die Stadt alt wird, war das sprichwörtliche Tüpfelchen auf dem „i“.

Auch bei der Stadt war die Freude über das neue Haustier groß. Wenn er erstmal bemalt ist, soll der Esel seinen neuen „Stall“ im Atrium vor dem Kollegiumssaal beziehen. „Elmshorn hat gerade 51  000 Einwohner erreicht“, sagte Moritz. „Deshalb brauchen wir Arbeitsplätze – und die schafft die Wirtschaft.“ Was der Wirtschaft gut tue, sei auch für die Bürger gut. Deshalb sei es wichtig, dass das Wirtschafts-Standbein am Grauen Esel unterstützt und auch noch weiter ausgebaut werde. Im Jahr 2019 soll es nämlich auf die andere Seite der Autobahnbrücke ausgedehnt werden. Dann wird vielleicht auch die Zahl der Eselbesitzer weiter ansteigen. Die Eselsbrücke zur Innenstadt ist mit dem Geschenk jedenfalls schon einmal geschlagen. Noch hat die Wirtschaftsgemeinschaft einen Esel für zukünftige Langohr-Besitzer auf Vorrat, drei weitere sind bereits verteilt. Weitere 40 können aber noch problemlos nachbestellt werden. Und bald soll es noch einen Eselspfad und ein Esel-Sammelalbum zum Einkleben geben.

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erstellt am 08.Nov.2016 | 16:00 Uhr

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